Coburg

36 von 102 Klubs machen Jugendarbeit

Im Bezirk Oberfranken West nahmen immerhin 544 Jungen und Mädchen am Spielbetrieb teil.
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Talida Reumschüssel, die in der Jugend für den TTC Rödental und bei den Frauen für den TTC Thann spielt, steht mit einem TTR-Leistungswert von 1294 Punkten auf Rang 3 der Jugend-Rangliste. Foto: Hans Franz
Talida Reumschüssel, die in der Jugend für den TTC Rödental und bei den Frauen für den TTC Thann spielt, steht mit einem TTR-Leistungswert von 1294 Punkten auf Rang 3 der Jugend-Rangliste. Foto: Hans Franz
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Dass im Tischtennisbezirk Oberfranken West eine ausgezeichnete und zudem erfolgreiche Nachwuchsarbeit betrieben wird, dies zeigte der diesjährige Bezirkstag in Untersiemau auf. So gingen zum Beispiel gleich vier Mädchen- und zwei Jungen-Mannschaften in der höchsten bayerischen Liga auf Punktejagd.

Dem Bericht des Jugendwartes Bernd Fischer (TTC Thann) war zu entnehmen, dass von den 102 Vereinen 36 eine oder mehrere der insgesamt 75 Nachwuchs-Mannschaften (61 Jungen, 14 Mädchen) gemeldet hatten. Bei den Jungen teilten sich die Mannschaften auf eine Bezirksoberliga, zwei Bezirksligen und vier Bezirksklassen (Coburg, Neustadt, Lichtenfels, Bamberg) auf. Bei den Mädchen konnte nur eine Liga mit zehn Mannschaften erstellt werden. Beim Spielbetrieb waren 423 Jungen und 121 Mädchen im Einsatz.

Auf Verbandsebene schnitten die Jungen des Adler Weidhausen (3. Platz) und des TTV 45 Altenkunstadt (4.) in der Verbandsliga Nordost ausgezeichnet ab. Bei den Mädchen errang der TSV Unterlauter I in der Verbandsoberliga Nord sogar die Vizemeisterschaft. Des Weiteren waren in dieser Liga der TTC Rödental (4.), der TSV Bad Rodach (6.) und der TSV Unterlauter II (8.) vertreten.

Zufrieden zeigte sich Fischer mit den Teilnehmerzahlen an den Turnieren. Bei sechs verschiedenen Wettbewerben seien immerhin 492 am Start gewesen. Recht gut mithalten konnten die Teilnehmer bei den Turnieren auf Verbandsebene. So wurden unter anderem bei den Bayerischen Meisterschaften mehrere Podestplätze erreicht, und zwar von David Fischer (FC Weidhausen), Paul Hofmann und Cathrin Singer (beide TTV Altenkunstadt).

Beim Sparkassenpokal für Auswahlmannschaften der C-Schülerinnen belegten Sophie Schirm (TSV Bad Rodach), Elina Meyer, Emil Hetz (beide TSV Unterlauter) und Lukas Schmidbauer (Post SV Bamberg) den ausgezeichneten zweiten Platz unter 16 Teams.

Die Ausführungen von Bernd Fischer wurden durch den Fachwart Jugend- Mannschaftssport, Fabian Markert (TSV Untersiemau), ergänzt. Er verwies unter anderem darauf, dass es ab der kommenden Saison eine Änderung der Altersklassenbezeichnungen geben wird (künftig Jugend 18, 15, 13 und 11). Da der Spielleiter für die Bezirksklasse A, Fabian Wagner, aus beruflichen Gründen sein Amt abgeben musste, werde nun ein Nachfolger gesucht.

Der für die Jugend zuständige Leistungssport-Fachwart Werner Schumann (FC Adler Weidhausen) bedauerte, dass durch die Neustrukturierung die Jugendförderung im Verband grundlegend verändert worden sei. Sie werde jetzt von München aus zentral gesteuert, so dass der Einfluss der Bezirke relativ gering sei und sich zumeist auf ein Vorschlagsrecht beschränkte. Sein Angebot war deshalb: "Wenn ein Verein Jugendliche hat, die gerne an Lehrgängen teilnehmen möchten, der melde sich bitte bei mir." Auch würde Schumann von den Vereinen gerne wissen, wer der Ansprechpartner für die entsprechenden Nachwuchsteams sei.

Pokal für TSV Untersiemau

Zum wiederholten Mal konnte der TSV Unterlauter den Joachim-Franke-Gedächtnispokal für die beste Jugendarbeit in Empfang nehmen. Die Ermittlung erfolgte nach einem gewissen Punktesystem, bei dem zum Beispiel die Anzahl der Teams und die Beteiligung von Spielern an Turnieren berücksichtigt wurden.

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