Bamberg
Spende

350 000 Euro für Kinder- und Jugendhospiz

Mit einer Spende in Höhe von 350 000 Euro unterstützt der Verein Kinderhospiz Sternenzelt Mainfranken die neu entstehende Einrichtung in Bamberg für den laufenden Betrieb des stationären Kinder- und J...
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Mit einer Spende in Höhe von 350 000 Euro unterstützt der Verein Kinderhospiz Sternenzelt Mainfranken die neu entstehende Einrichtung in Bamberg für den laufenden Betrieb des stationären Kinder- und Jugendhospizes in Bamberg nach der Inbetriebnahme. Damit geht ein lange gehegter Wunsch in Erfüllung: die Realisierung eines Kinder- und Jugendhospizes in Nordbayern.

Symbolisiert wird die Verbundenheit der beiden Partner durch die Namensgebung der neuen Einrichtung: Kinder- und Jugendhospiz Sternenzelt Bamberg. Nach Einschätzung der Deutschen Kinderhospizstiftung leben in Deutschland etwa 50 000 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, die an lebensverkürzenden und lebensbedrohlichen Erkrankungen leiden. Für eine bedarfsgerechte Versorgung und Betreuung dieser Betroffenen stehen in Deutschland bisher nur 17 stationäre sowie zwei teilstationäre Kinderhospize zur Verfügung, eine Anzahl, die dem tatsächlichen Bedarf nicht gerecht wird, wie es in der Pressemitteilung der Sozialstiftung heißt.

Mit Gründung der Franken Hospiz Bamberg gGmbH, die am Standort Bamberg ein Kinder- und Jugendhospiz mit zwölf stationären und vier teilstationären Aufnahmeplätzen betreiben möchte, werde eine Verbesserung der Situation in Nordbayern angestrebt. Die Betriebsaufnahme erfolgt voraussichtlich im Jahr 2022.

Ziel der Kinderhospizarbeit ist es, die krankheitsbedingten Leiden der Betroffenen in jeder Lebenssituation zu mildern und diesen eine möglichst hohe Lebensqualität und Zufriedenheit zu ermöglichen. Ein weiteres Hauptziel ist die Entlastung der Angehörigen und Familien sowie deren Begleitung bis zum Tod ihres Kindes und - wenn gewünscht - darüber hinaus.

Es werde deshalb im gemeinsamen Zusammenwirken von beiden Partnern angestrebt, eine nahtlose Versorgung, Betreuung und Begleitung im ambulanten, teilstationären und stationären Bereich zu erreichen. Eine Kooperationsvereinbarung vom 15. Juni 2019 besiegelt formal die Zusammenarbeit. red

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