Eltmann

3:1 gegen große Gegenwehr

Meister VC Eltmann startete erfolgreich in die neue Saison. Sein Gastgeber VI Frankfurt präsentierte sich allerdings als starker Widersacher und hielt die Partie bis zum Ende spannend.
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Der Angriff sitzt: Sven Kellermann (Mitte) schlägt den Ball am Ein-Mann-Block der Frankfurter vorbei und punktet für die Eltmanner. Eine Etage tiefer beobachten Zuspieler Merten Krüger (rechts), Johannes Engel und Routinier Christian Nowak (links) die Aktion.  Foto: Frank Heumann
Der Angriff sitzt: Sven Kellermann (Mitte) schlägt den Ball am Ein-Mann-Block der Frankfurter vorbei und punktet für die Eltmanner. Eine Etage tiefer beobachten Zuspieler Merten Krüger (rechts), Johannes Engel und Routinier Christian Nowak (links) die Aktion. Foto: Frank Heumann
Erfolgreich startete der VC Eltmann seine "Mission Titelverteidigung" in der 2. Volleyball-Liga Süd und gewann sein Auftaktspiel beim Volleball-Internat (VI) Frankfurt mit 3:1 (25:21, 20:25, 25:22, 25:23). Doch mussten die Oshino Volleys bei dieser Partie auch erkennen: Die Zeiten, in denen man sich mit sicheren Punkten bei den Internatlern versorgen kann, sind vorbei.
Matus Kalny, auch Trainer der sehr erfolgreichen Jugendnationalmannschaft Deutschlands, hatte sein Team hervorragend eingestellt. "Da werden sich noch einige andere warme Sachen anziehen müssen", sagte VCE-Trainer Milan Maric. 50 Zuschauer, meist die Eltern der 17- bis 19-jährigen Youngsters, beobachten neben dem mitgereisten Eltmanner Red-Barons-Fanclub ein extrem spannendes Spiel. Gleich im ersten Satz mussten die Eltmanner erkennen, dass dies kein leichter Spieltag werden wird. Die Frankfurter, ausgestattet mit Hünen wie Erik Niederlücke (2,05 Meter), Louis Kunstmann (1,98) oder Nils Rehmeier ließen sich vom Zuspieler Hannes Krochmann gerne einsetzen. Kein Ball wird verloren gegeben. Dennoch holten sich die Eltmanner den ersten Satz und führten im zweiten mit 12:7. Doch Kalny brachte seine Truppe wieder zurück ins Spiel. Auf die heftige Kritik ihres Trainers reagierten die jungen Spieler und gewannen den Satz eindeutig mit 25:20 Punkten. Ein Ausrufezeichen, dass die Eltmanner ernst in die Runde blicken ließ. Maric passte taktisch an, schickte für den dritten Satz Hans-Peter Nürnberger, der mit seiner Erfahrung mehr Ruhe ins Team brachte. Das zahlte sich aus. Maric variierte auch beim Aufschlag: "Janis Späth und Daniel Schmitt haben extrem gefährliche Aufgaben, das muss ich nutzen", sagte er. Mit 25:22 gewannen die Eltmanner den dritten Satz.
Die Frankfurter Talentschmiede gab aber nicht auf. Zwar waren die jungen Spieler oft enttäuscht, wenn einer der sauber präsentierten Angriffe im Block landete, doch blockten sie auch den Eltmann "Hammer" Mircea Peta zweimal hintereinander. Der steckte das aber locker weg, sah den Block im dritten aufeinander folgenden Angriff und platzierte einen Lob unerreichbar im Frankfurter Feld. Wieder setzten sich die Oshino Volleys auf 12:7 ab, wieder kamen die Frankfurter zum 21:21 zurück. "Die bessere Mannschaft im Volleyball zeichnet sich dadurch aus, dass sie die letzten beiden Punkte macht". Nach einem kurzen Schrecken setzten die Eltmanner diese Aussage von Maric um und gingen mit 25:23 knapp, aber doch als Sieger vom Feld.
Verdient hat Louis Kunstmann die Silbermedaille als wertvollster Spieler beim Verlierer erhalten. Die Goldmedaille ging an VCE-Mittelblocker Sven Kellermann, der von Merten Krüger vorzüglich bedient wurde. Wenn es zwei Auszeichnungen gegeben hätte, hätte wohl auch Mircea Peta eine bekommen. fh

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