Lautertal
Wählergemeinschaft

28 000 Kilometer geradelt für guten Zweck

Die Überparteiliche Wählergemeinschaft (ÜPW) Lautertal ist eine intakte Gruppierung, die Kommunalpolitik an der Basis betreibt. Dies kristallisierte sich bei der Hauptversammlung im Gasthaus "Zur Schn...
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Die Überparteiliche Wählergemeinschaft (ÜPW) Lautertal ist eine intakte Gruppierung, die Kommunalpolitik an der Basis betreibt. Dies kristallisierte sich bei der Hauptversammlung im Gasthaus "Zur Schnepfe" in Tiefenlauter heraus. Dementsprechend zügig und ohne Auseinandersetzungen zog der Vorsitzende Björn Friedrich die Versammlung über die Bühne.

Friedrich erinnerte an die zahlreichen Aktivitäten des Jahres. Im Vordergrund stand das Stadtradeln, bei dem das eigene Team 28 000 Kilometer zurücklegte. Dank kräftiger ÜPW-Mithilfe bei der Organisation von Radtouren, der Werbung und durch den von der ÜPW herausgegebenen Erfassungsbögen sicherte sich Lautertal mit 7,65 geradelten Kilometern pro Einwohner den Sieg, für den eine Fahrrad-Abstellmöglichkeit im Wert von 1000 Euro winkte.

Der Vorsitzende verwies ferner auf die Aktion "Zamm geht's", bei der unter der Organisation von Manfred Menzel zwei Spielplätze auf Vordermann gebracht wurden. Zahlreiche weitere Aktionen standen auf dem Programm, so unter anderem die Beteiligung am Mehrgenerationen-Spielplatz, an Jugendforums- und Jungbürgerversammlungen sowie an Veranstaltungen des Aktionsbündnisses für Demokratie und Menschenrechte.

Ziel: Glasfaser in jedes Haus

Für den Bericht aus dem Gemeinderat zeichnete Dritter Bürgermeister Hans Rauscher. Er erinnerte unter anderem daran, dass die Pro-Kopf-Verschuldung mit 306 Euro deutlich unter dem Landesdurchschnitt liegt und Schulden abgebaut wurden. 45 Bauplätze und zwei Wohnanlagen im Baugebiet "Geisäcker" erfreuen sich großer Beliebtheit, die Erschließung "Blauer Hügel II" mit 25 Baurechten ist abgeschlossen und das Bauleitverfahren für "Beuerfelder Straße" läuft derzeit. Keine weißen Flecken (mindestens 30 Mbit) wird es im Rahmen des Breitbandausbaus in Lautertal mehr geben und das Ziel wird sein "Glasfaser bis ins Haus".

Viel werde in Familien und Schulen investiert, so Rauscher. So können in die Mittelschule eine Million Euro an Sanierung gesteckt werden dank einer 90-prozentigen Förderung aus dem Kommunalinvestitionsförderprogramm. Die Verlängerung der Stadtbuslinie bis Oberlauter werde gut angenommen. Täglich steigen rund 70 Personen mehr in den Stadtbus ein. Die Feuerwehr Lautertal erhält ein LF-20 und die in Rottenbach ein TSF-W. "Wir sagen weiterhin Nein zu weiteren Stromtrassen", stellte Rauscher fest, der auch darauf verwies, dass die Feuerwehr Lautertal im Juni nächsten Jahres zusammen mit dem Kreisfeuerwehrfest ihr 50-jähriges Jubiläum begeht unter der Schirmherrschaft des Bayerischen Ministerpräsidenten, der sein Kommen zusagte.

Einblicke in Kreistagsarbeit

Bernd Wicklein gab Einblicke in die Kreistagsarbeit. Zu einem Raumordnungsverfahren Bahn-Lückenschluss meinte er: "Jeder will etwas anderes." Lobend sprach er sich zur weiteren Fortführung der Jugendbildungsstätte Neukirchen aus und er kritisierte die Informationspolitik in Sachen RegioMed. Zur Bad Rodacher ThermeNatur stellte er fest, dass diese geordnet laufe und das Geld von fast 30 Millionen Euro für die Realschule CO II gut investiert ist. Renate Kotschenreuther sprach als Seniorenbeauftragte diverse Aktivitäten an. Wicklein sagte als Integrationsbeauftrager, dass diese Arbeit gut laufe. dav



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