Kirchehrenbach

2646 Stunden im Einsatz

Leicht zurückgegangen ist die Zahl der Einsätze im vergangenen Jahr - was aber nicht heißt, dass weniger zu tun war: Insgesamt 32 Mal zur Hilfe geeilt sind ...
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Die Kirchehrenbacher Feuerwehrler beim Gruppenbild mit Bürgermeisterin Anja Gebhardt (3. v. r.)  Foto: Sebastian Müller
Die Kirchehrenbacher Feuerwehrler beim Gruppenbild mit Bürgermeisterin Anja Gebhardt (3. v. r.) Foto: Sebastian Müller
Leicht zurückgegangen ist die Zahl der Einsätze im vergangenen Jahr - was aber nicht heißt, dass weniger zu tun war: Insgesamt 32 Mal zur Hilfe geeilt sind die Kirchehrenbacher Brandschützer bei Bränden, Verkehrsunfällen und anderen Notfällen.
Darauf und auf noch mehr Fakten blickten die Verantwortlichen bei der Dienstversammlung im Gasthaus zur Sonne zurück. Bevor Kommandant Dietmar Willert den Tätigkeitsbericht vorlegte, eröffnete Bürgermeisterin Anja Gebhardt (SPD) vor 34 Einsatzkräften die Veranstaltung der kommunalen Einrichtung.


An der Realität vorbei

Dass die Gemeinde stolz auf ihre Wehr sei, betonte die Gemeindechefin: "Es ist keine Selbstverständlichkeit, wie viel Zeit hier investiert wird." Viel Geld wird mit dem Kauf des neuen Löschfahrzeugs in die Sicherheit des Ortes investiert.
Kritische Worte gab es von Gebhardt zu den Führerscheinkosten. Im letzten Jahr hatte der Gemeinderat dazu eine neue Entscheidung getroffen, Auslöser war ein Gerichtsurteil. Der bisher beigesteuerte Betrag soll künftig auf zehn Jahre verteilt ausbezahlt werden und als Sicherheit für die Gemeinde verstanden werden. Dass diese Lösung allerdings an der Realität vorbeigeht, gaben die Verantwortlichen der Feuerwehr bereits letztes Jahr mehrfach zu verstehen. Mit 1420 Stunden blieb das Niveau der Aus- und Fortbildung stabil. Insgesamt 66 Termine standen dafür auf dem Dienstplan.
Dazugerechnet werden müssen noch weitere hunderte Stunden bei Besprechungen der Führungskräfte, unter anderem in der Beschaffungsphase des neuen Fahrzeugs, der Öffentlichkeits-arbeit oder der Geräte- und Schlauchwartung.
Der Personalstand bleibt mit 53 Frauen und Männern stabil. Michael Götz und Jonas Bächer, die mit dem 18. Geburtstag aus der Jugendfeuerwehr wechselten wurden offiziell als Feuerwehrmänner vereidigt. Zum Oberfeuerwehrmann sind Johannes Götz und David Kraus, zu Hauptfeuerwehrmännern Rolf Bergmann und Matthias Weiß befördert worden.
Bei den Ehrungen gab es nachträgliche Glückwünsche für Johannes Kraus und Matthias Roppelt. Sie wurden für ihre 25 Dienstjahre bereits beim kommunalen Neujahrsempfang mit dem Ehrenkreuz des Freistaats und der Bürgermedaille der Gemeinde ausgezeichnet.
Eine Urkunde und das Dienstaltersabzeichen für zehn Jahre Feuerwehr-Ehrenamt gab es für Thomas Postler. Stolz auf die Kirchehrenbacher und ihre Arbeit in verschiedensten Bereichen sei auch die Kreisbrandinspektion.
red

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