Coburg
Wettbewerb

25 junge Forscher aus der Region Coburg

Die 3-D-Druck-Technologie findet mittlerweile in vielen Bereichen Anwendung, im Hobbybereich genauso wie in der industriellen Fertigung. Immer zuverlässigere Drucker vereinfachen und verbilligen viele...
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"Leben auf dem Mars" ist das Forschungsthema von Annemarie Sommer vom Arnold-Gymnasium Neustadt. Archivfoto: esoc/ESA/dpa
"Leben auf dem Mars" ist das Forschungsthema von Annemarie Sommer vom Arnold-Gymnasium Neustadt. Archivfoto: esoc/ESA/dpa

Die 3-D-Druck-Technologie findet mittlerweile in vielen Bereichen Anwendung, im Hobbybereich genauso wie in der industriellen Fertigung. Immer zuverlässigere Drucker vereinfachen und verbilligen viele Vorgänge und werden gerne in der Industrie genutzt.

Leopold Franz, Fabian Beck und Viktor Neumaier, Schüler der 11. Klasse am Gymnasium Ernestinum Coburg, haben sich für "Jugend forscht" mit der Frage auseinandergesetzt, ob 3-D-Drucke auch im Hochvakuumbereich möglich sind.

Moritz Müller vom Gymnasium Casimirianum Coburg hat ein Thema aus dem Bereich Umweltschutz gewählt. Der 14-jährige Schüler vergleicht in einer Versuchsreihe konventionelle Waschmittel mit ökologischen Reinigern hinsichtlich ihrer Reinigungskraft und der Schonung der Wäsche. Außerdem untersucht er, wie gut die ökologischen Waschmittel tatsächlich abgebaut werden.

"Leben auf dem Mars" - dieses Thema fasziniert Annemarie Sommer, Schülerin der 12. Klasse am Arnold-Gymnasium Neustadt. Sie beschäftigt sich in ihrer "Jugend forscht"-Arbeit mit den notwendigen Bedingungen, um eine menschliche Besiedelung des Mars zu ermöglichen, und stellt Projekte vor, die ein Leben auf dem Mars langfristig ermöglichen sollen.

Die beiden Wettbewerbstage des 18. Regionalwettbewerbs Jugend forscht Oberfranken versprechen auch in diesem Jahr wieder extrem spannend zu werden. Denn dies sind nur drei Beispiele der vielen hervorragenden Erfindungen, Untersuchungen und Forschungsergebnisse, die von den oberfränkischen Schülern am 21. und 22. Februar in der Hochschule Hof einer kompetenten Jury und einem interessierten Publikum vorgestellt werden.

Frank Ebert, Geschäftsführer von Oberfranken Offensiv e.V., der mit seinem Team den Regionalwettbewerb organisiert, ist überwältigt von der Vielfalt der Projekte. Auch wenn die Teilnehmerzahl im Vergleich zum letzten Jahr leicht abgenommen hat, ist er stolz darauf, dass in Oberfranken in diesem Jahr wieder einer der größten Wettbewerbe in Bayern stattfindet.

Dieser große Regionalwettbewerb wird erneut von den drei Patenunternehmen, der Firma Brose Fahrzeugteile GmbH & Co. Kommanditgesellschaft, Coburg, den oberfränkischen Sparkassen und der KSB SE & Co. KGaA, Pegnitz, ermöglicht, die Jugend forscht in Oberfranken großzügig finanziell unterstützen.

Insgesamt 25 junge Forscher aus der Region Coburg haben ihre Projekte eingereicht, die sie alleine, in Zweier- oder Dreiergruppen bearbeitet haben. Am stärksten vertreten ist dabei das Gymnasium Ernestinum Coburg mit fünf Projekten und 13 Teilnehmern, vor dem Gymnasium Alexandrinum Coburg mit drei Projekten und neun Teilnehmern und dem Gymnasium Casimirianum Coburg mit zwei Projekten und zwei Teilnehmern.

Alle Interessierten können sich die Stände am 21. und 22. Februar jeweils von 15 bis 17 Uhr in der Hochschule Hof, Gebäude B, ansehen. Der Eintritt ist frei. red



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