Bad Rodach
badrodach.inFranken.de  Die große Bad Rodacher Feuerwehr hatte 2018 viel zu tun, ihr ganzes Wirken war von einem guten Zusammenhalt geprägt.

247 Einsätze - ein arbeitsreiches Jahr

Auf ein arbeitsintensives, aber auch erfolgreiches Jahr blickte die Feuerwehr im Rahmen der jüngsten Hauptversammlung zurück. Kommandant Markus Stedler berichtete von 247 Einsätzen, bei denen die Helf...
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Ehrungen bei der Feuerwehr Bad Rodach (von links): Bürgermeister Tobias Ehrlicher, Peter Schätzlein, Detlef Schoder, Jürgen Schnabel, Stefan Püls, Ingo Renner, Markus Stedler, Marcel Keller, Helmut Halboth und stellvertretender Landrat Rainer Mattern  Fotos: Martin Rebhan
Ehrungen bei der Feuerwehr Bad Rodach (von links): Bürgermeister Tobias Ehrlicher, Peter Schätzlein, Detlef Schoder, Jürgen Schnabel, Stefan Püls, Ingo Renner, Markus Stedler, Marcel Keller, Helmut Halboth und stellvertretender Landrat Rainer Mattern Fotos: Martin Rebhan
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Auf ein arbeitsintensives, aber auch erfolgreiches Jahr blickte die Feuerwehr im Rahmen der jüngsten Hauptversammlung zurück. Kommandant Markus Stedler berichtete von 247 Einsätzen, bei denen die Helfer in Uniform gefordert waren. Der Löwenanteil entfiel mit rund 75 Prozent auf den Bereich der First Responder (Helfer vor Ort). Weiter gab es 27 technische Hilfeleistungen, 14 Brandeinsätze und 21 Fehlalarme. Einiges Spektakuläres war darunter: ein Wohnhausbrand in Breitenau, der Brand einer größeren Gartenhütte in der Werner-von-Siemens-Straße, der Zusammenstoß eines Zugs mit einem Pkw auf der Bahnstrecke Bad Rodach-Coburg. Markus Stedler lobte die vorbildliche und kameradschaftliche Zusammenarbeit aller Einsatzkräfte. Vor allem unterstrich er das perfekte Zusammenspiel mit den Stadtteilwehren. "Wir konnten bei allen Einsätzen unsere Leistungsfähigkeit unter Beweis stellen", betonte Kommandant Stedler. Aus-, Weiterbildungen und zahlreiche Übungen standen auf dem Dienstplan. "Insgesamt wurden 1403 Übungsstunden abgehalten", ließ Stedler wissen. Die Mannschaftsstärke bezifferte er mit 115, aufgeteilt auf acht Frauen, 87 Männer, vier Anwärterinnen und 16 Anwärter. Im Vorjahr hatte die Wehr 112 Einsatzkräfte.

Stolz ist der Kommandant besonders auf die sehr aktive Jugendgruppe. Jugendwart Kevin Weinhold sagte, die Jugendlichen hätten 52 Übungen absolviert. Besonders ging er hier auf den neu kreierten Ausbildungstag, die Teilnahme an der Deutschen Jugend-Leistungsprüfung, den Berufsfeuerwehrtag und die Teilnahme an der Feuerwehraktionswoche ein. Insgesamt schlugen bei der Jugendgruppe 165 Stunden an Übungsstunden und sonstigen Einsätzen zu Buche.

Dass es auch ein Leben neben dem Feuerwehrdienst gibt, war dem Bericht des Vereinsvorsitzenden Peter Schätzlein zu entnehmen. Insgesamt schaute der Vorsitzende, der im letzten Jahr die Nachfolge von Christoph Herold antrat, mit einem lachenden und weinenden Auge auf das erste Jahr seiner Zeit als Vorsitzender. Erfreut habe ihn die Kameradschaft, sagte er. Etwas betrübt war er, dass es immer nur eine "Handvoll" Helfer sind, die sich in den Dienst des Vereins stellen. Hier wünschte er sich, dass die Arbeit auf mehr Schultern verteilt werden kann. Herold berichtete, dem Verein gehörten 307 Personen an, zwei mehr als 2017.

Dass sich das gesellige Engagement auch monetär auszahlt, war dem Bericht von Kassier Michael Reinhardt zu entnehmen. Er stellte in Aussicht, dass der Verein der aktiven Wehr in diesem Jahr 10 000 Euro für Ausrüstungsgegenstände zur Verfügung stellen kann. Der stellvertretende Landrat Rainer Mattern sagte in seinem Grußwort, dass sich die Feuerwehren einer permanenten Qualifikation stellen müssten. "Dafür gebührt unser höchster Respekt", betonte Mattern. Besonders ging Mattern auf die Leistung von Ingo Renner und Markus Stedler ein, die seit 40 respektive 25 Jahren aktiven Dienst leisten. Vor allem Ingo Renner attestierte er, dass er Gigantisches für die Bad Rodacher Feuerwehr geleistet habe. Martin Rebhan

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