Ebern
bildung

22 Austauschschüler aus Tschechien lernen den Kreis Haßberge kennen

22 Buben und Mädchen aus der Grundschule Prag 1 sind derzeit im Kreis Haßberge als Austauschschüler des Friedrich-Rückert-Gymnasiums Ebern unterwegs. Am Mittwochvormittag wurden sie von Bürgermeister ...
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Vor der Weihnachtskrippe im Rathaushof von Ebern: die Schüler aus Tschechien mit Petr Tlusty, Direktor der Grundschule Prag 1, und Michael Geuß vom Gymnasium Ebern (von rechts) sowie dem Bürgermeister Jürgen Hennemann (Zweiter von links) Foto: Helmut Will
Vor der Weihnachtskrippe im Rathaushof von Ebern: die Schüler aus Tschechien mit Petr Tlusty, Direktor der Grundschule Prag 1, und Michael Geuß vom Gymnasium Ebern (von rechts) sowie dem Bürgermeister Jürgen Hennemann (Zweiter von links) Foto: Helmut Will

22 Buben und Mädchen aus der Grundschule Prag 1 sind derzeit im Kreis Haßberge als Austauschschüler des Friedrich-Rückert-Gymnasiums Ebern unterwegs. Am Mittwochvormittag wurden sie von Bürgermeister Jürgen Hennemann (SPD) im Rathaus von Ebern empfangen.

Der Bürgermeister erzählt bei solchen Gelegenheiten immer gerne, wie nach einer Sage das Wappen der Stadt Ebern mit dem Vorderteil des Ebers entstanden ist. Just im dem Moment, als er davon gesprochen hatte, läutete sein Feuermelder. Als er die Ursache erfuhr, musste er schmunzeln. "Unsere Feuerwehr wurde gerade alarmiert, weil ein Wildschwein von einem Auto erfasst wurde", erklärte das Stadtoberhaupt.

Bei einem Rundgang durch die Rathaushalle und den Rathaushof ging Hennemann auf die Historie des alten Gebäudes ein. Im Rathaushof konnten die Schüler mit ihren Lehrkräften die Krippe bewundern, zu der es Erläuterungen des Bürgermeisters gab. Jürgen Hennemann erklärte den Schülern anhand eines Modells der Stadt Ebern zum Beispiel das "Kegelspiel" und die Stadtmauer.

Im kleinen Sitzungssaal wurde die "Schulstunde" fortgesetzt. Hier gab es einen Rückblick in die Geschichte der heutigen Schulstadt Ebern mit ihren Freizeiteinrichtungen. Hennemann ging auf die "Vereinslandschaft" im Stadtgebiet ein, in dem 125 Vereine wertvolle Arbeit für Gesellschaft und Jugend leisteten.

Geduldig beantwortete er die Fragen der Schüler, die mit ihren Lehrkräften gekommen waren. Mit dabei sind der Direktor der Grundschule Prag 1, Petr Tlusty, sowie die Lehrerinnen Katarina und Eva Wolf und Pavlina Dobra. Die Schüler aus Prag können unter drei Sprachen ihr Wahlfach in der Schule aussuchen. Diese Gruppe, die den Landkreis besucht, hatte sich für Deutsch entschieden. Michael Geuß, Lehrkraft am Gymnasium in Ebern, hatte das Treffen organisiert und schaut sich mit den Gästen im Landkreis Haßberge noch einiges an. hw

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