Ebern

210 Minuten für Schnappschüsse

Im 40. Jubiläumsjahr ruft der Foto-Kreativ-Kreis Ebern erstmals zur offenen Foto-Rallye auf. Willkommen sind alle Interessierten, die Themen werden kurz zuvor bekanntgegeben. Auch digital darf experimentiert werden.
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Ein gutes Teleobjektiv macht eine solche Aufnahme möglich. Bei der Umsetzung von Themen genügt aber alleine die technische Ausstattung nicht. Man braucht auch Ideen, um beim Wettbewerb erfolgreich sein zu können.  Fotos: Foto-Kreativ.Kreis Ebern
Ein gutes Teleobjektiv macht eine solche Aufnahme möglich. Bei der Umsetzung von Themen genügt aber alleine die technische Ausstattung nicht. Man braucht auch Ideen, um beim Wettbewerb erfolgreich sein zu können. Fotos: Foto-Kreativ.Kreis Ebern
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Im 40. Jubiläumsjahr haben sich die Verantwortlichen des Foto-Kreativ-Kreises Ebern etwas Besonderes einfallen lassen: Am Samstag, 13. Juli, findet die erste offene Foto-Rallye in Ebern statt, wie der Fotokreis mitteilt. Um 11 Uhr treffen sich alle Interessierten am Schützenhaus, und um 11.30 Uhr geht es los. Dann heißt es, in dreieinhalb Stunden Motive einzufangen zu drei inhaltlich verschiedenen Themen. Damit es nicht zu einfach wird: Diese Themen werden erst am Tag der Rallye veröffentlicht, wie Steffen Schanz für den Foto-Kreativ-Kreis weiter erläutert.

Die Zeit läuft

Es stehen ab dem Startzeitpunkt dreieinhalb Stunden (210 Minuten) zur Verfügung, um die Themen fotografisch gut umzusetzen. Um 15 Uhr ist wieder Treffpunkt am Schützenhaus.

Gearbeitet wird mit eigener Technik - alle technischen Mittel sind zugelassen (also verschiedene Brennweiten, Filter, Blitz). Auch die digitale Bearbeitung ist erlaubt, solange das Originalmotiv noch klar erkennbar ist. Das Motivthema darf nicht durch Bearbeitung erzeugt werden.

Kleine Teams, jedes Alter

Die Wettbewerber können in Teams auf Motivsuche gehen, wobei die Gruppen wegen der Vielfalt der Ergebnisse so klein wie möglich gehalten werden sollten.

Es ist aus Fairnessgründen gegenüber auswärtigen Teilnehmern nicht gestattet, sich zu Hause Gegenstände oder Motive zu holen. Während der Rallye sind nur Motive aufzunehmen, welche man entdeckt oder zufällig bei sich trägt.

Im Schützenhaus zurück werden alle digitalen Fotos des Tages durch den Veranstalter gespeichert und zu Vergleichszwecken mit den Abgabefotos archiviert. Dazu müssen die abgespeicherten Daten als Chip abgegeben werden. Pro Thema muss ein und können zwei Fotos pro Fotograf eingereicht werden (also sechs Fotos insgesamt). Das bessere kommt in die Wertung, schildert der Verein.

Papierbilder

Bis zum 3. September sind dann die Papierbilder einzureichen (Größe 25 mal 35 bis 30 mal 40 Zentimeter, maximal 30 mal 45 Zentimeter, ohne Passepartout). Die Abmaße sind einzuhalten, kleinere oder größere Formate gehen nicht in die Wertung ein, teilt der Fotoclub in Ebern mit. Spätestens bis Dienstag, 3. September, sollen alle Fotos dann abgegeben werden; jedes ist auf der Rückseite zu beschriften mit Name, Thema, Bildtitel (mit einem Aufkleber und ohne Filzstift). Die Jury schaut sich alle eingereichten Bilder zeitnah an. Die Siegerbilder werden durch drei unabhängige Juroren ermittelt. Pro Thema wird das beste Foto ermittelt (jeweils Rang eins bis drei) und nach Punktesystem der beste Fotograf (Gesamtsieger mit Platz eins bis drei) festgelegt.

Siegerehrung im Herbst

Die Siegerehrung erfolgt bei der Ausstellung in der Xaver-Mayr-Galerie im Herbst. Der Termin wird bekannt gegeben. Durch die Teilnahme erklärt sich der Fotograf bereit, dass die Siegerfotos in einer Ausstellung, auf der Internetseite des Fotoclubs und in der Presse veröffentlicht werden dürfen.

Falls Personen, besonders Kinder, die gut erkennbar sind, aufgenommen werden, ist aus rechtlichen Gründen eine Einverständniserklärung zu der abgebildeten Person nötig (Erziehungsberechtigte). Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Altersbeschränkung gibt es nicht.

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