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Gifting

2018 ist ein Jubiläumsjahr

Gifting — Vorsitzender Oliver Haag ging auf die Teilnahme und Mitwirkung an verschiedenen weltlichen und kirchlichen Festen in Gifting ein. "2018 steht das 125. Jubiläum unserer We...
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Stellvertretender Landrat Bernd Steger gratuliert Kommandant Uwe Neder zum staatlichen Ehrenzeichen in Silber. Foto: Heike Schülein
Stellvertretender Landrat Bernd Steger gratuliert Kommandant Uwe Neder zum staatlichen Ehrenzeichen in Silber. Foto: Heike Schülein
Gifting — Vorsitzender Oliver Haag ging auf die Teilnahme und Mitwirkung an verschiedenen weltlichen und kirchlichen Festen in Gifting ein.
"2018 steht das 125. Jubiläum unserer Wehr an. Wir wollen ein Fest feiern - aber nicht so ein Riesending wie beim 100", erklärte der Vorsitzende. Mitte bis Ende dieses Jahres soll ein Festausschuss gebildet werden. Das Johannisfeuer in Gifting wird am 19. Juni abgebrannt. Zum 1. Januar 2015 zählte die Wehr 23 aktive, 23 passive sowie 18 beitragsfreie Mitglieder.
Kommandant Uwe Neder ließ in seinem Jahresbericht fünf Einsätze Revue passieren - von Verkehrssicherungen bis zu einer akuten Wohnungstüröffnung. Bei der turnusmäßigen Besichtigung wurde die Wehr von Kreisbrandrat Joachim Ranzenberger mit "sehr gut" bewertet. Laut Prüfungsbericht sollten drei weitere Feuerwehr-Leinen angeschafft sowie der Tragkraftspritzenanhänger und die Tragkraftspritze erneuert werden. Mit Handschlag nahm er Fabian Welscher - nach Erreichen seiner Volljährigkeit - in die aktive Wehr auf. Der Kommandant freute sich über die beiden Neuzugänge Nico Münch und Julian Neder, die sich der Jugendwehr anschließen.
Unter dem Tagesordnungspunkt "Sonstiges" wurde moniert, dass bei einer Alarmierung die Sirene nur im oberen und nicht im unteren Dorf zu hören sei.
Der Kommandant der Giftinger Wehr, Uwe Neder, leistet seit 25 Jahren aktiven Dienst. Dafür wurde er mit dem staatlichen Ehrenzeichen in Silber geehrt. Neder trat, als er das erforderliche Alter erreicht hatte, in die Wehr ein. Er stammt aus einer richtigen Feuerwehr-Familie. Sein Vater und auch einige seiner Brüder verrichteten beziehungsweise verrichten Dienst. "Dass ich zur Feuerwehr gehe, war für mich eine Selbstverständlichkeit", erklärt der Giftinger, der seit zehn Jahren Erster Kommandant der Wehr ist. Seit 1997 ist er auch Gruppenführer.

"Mittlerweile Mädchen für alles"

Stellvertretender Landrat, Bernd Steger und Kreisbrandmeister Frank Fischer lobten die großen Verdienste des Geehrten und die Einsatzbereitschaft der Giftinger Wehr. "Die Feuerwehr ist mittlerweile Mädchen für alles. Die Sirene geht und innerhalb kürzester Zeit sind Menschen da, die helfen", sagte Steger, der sich sicher zeigte, dass die Feuerwehr in Deutschland die bestausgebildete und bestorganisierte Hilfsorganisation der Welt sei.
Wichtig seien auch die kleinen Feuerwehren, insbesondere für den Erstangriff. Neder gehe als erster Mann in der Führungscrew voran und trage besondere Verantwortung.
Bürgermeisterin Suanne Grebner dankte namens der Gemeinde Wilhelmsthal den Feuerwehrleuten für ihre ehrenamtliche Arbeit. Die Giftinger Wehr sei ein großer Aktivposten im Dorfgeschehen.
Kreisbrandmeister Frank Fischer informierte, dass die Funkgeräte für den Digitalfunk in der Gemeinde bestellt seien. Ab August beziehungsweise September sei die Giftinger Wehr mit im Probebetrieb. Sowohl der Anhänger als auch die Pumpe der Wehr seien in die Jahre gekommen und müssten ersetzt werden. Dies sei bereits in die Planungen mit aufgenommen. hs
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