Neudrossenfeld

2000 Besucher erlebten am Bräuwerck ein bunt-besinnliches Programm

von unserem Mitarbeiter Horst Wunner Neudrossenfeld — Stimmungsvolle Bilder im Garten und am Hang des Bräuwercks, adventliche Freude und eine große Besucherschar. Fast 2000 Leute w...
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Der Sunshine-Chor sang voller Begeisterung. Foto: Horst Wunner
Der Sunshine-Chor sang voller Begeisterung. Foto: Horst Wunner
von unserem Mitarbeiter Horst Wunner

Neudrossenfeld — Stimmungsvolle Bilder im Garten und am Hang des Bräuwercks, adventliche Freude und eine große Besucherschar. Fast 2000 Leute wollten die Drossenfelder Weihnacht erleben, ein bisschen Vorfreude genießen und vielleicht noch etwas zum Verschenken zum Fest mit nach Hause bringen.
Denn da gab es eine immense Auswahl. Im traumhaft beleuchteten Eishaus, wo Kunsthandwerk angeboten wurde, an den zahlreichen Ständen, die mit Selbstgebastelten und kulinarischen Spezialitäten lockten.
Insgesamt 16 Vereine aus dem Kernort und den Ortsteilen präsentierten sich, da rückte die Dorfgemeinschaft ein ganzes Stück näher zusammen. Besonders Ulrike Rausch-Rieß vom Kulturverein, dem Initiator der Drossenfelder Weihnacht, freute das und "dass wir ohne Kommerz auskommen, sondern den Tag auch für gute Zwecke nutzen". Das Areal hinter dem Bräuwerck sei ideal.
Der Duft nach Plätzchen und Punsch lag in der Luft, nebenan stieg Rauch auf, da brutzelte die sizilianische Salsicca. Ein Stück weiter die fränkische Bratwurst und französische Crèpes - so wie es sich für das Europadorf Neudrossenfeld gehört.
Erstmals dabei: der Drossenfelder Weihnachtsengel, blond, mit Heiligenschein und Flügeln. Eva Neumann fühlte sich in ihrer Rolle wohl, obwohl sie, wie sie zugab, etwas nervös war. Aber es sei alles gut gegangen, die Kleinen hätten sich meistens für sie interessiert. "Während viele von ihnen mit leuchtenden Augen guckten, schaute ein kleines Mädchen sehr ängstlich, lief zur Mama und weinte ein bisschen." Nächstes Jahr gebe es wieder einen Engel, "den macht aber jemand anders".
Bis in die Abendstunden herrschte reger Betrieb, der Sunshine-Chor sang herzerfrischend, zwei Jagdhornbläser spielten auf. Pfarrer Elmar Croner wollte mit seiner Botschaft etwas Licht in die Welt bringen, "trotz allen Hasses, den wir zurzeit international erleben". Und zwei Flüchtlinge aus dem Kongo intonierten Weihnachtslieder auf Französisch, der Gesangverein Neuenreuth begab sich auf klassisch adventliches Terrain.
Ausklang schließlich mit der Akkordeongruppe Neudrossenfeld und dem Musikverein Neudrossenfeld-Altenplos. Es war für jeden etwas dabei. "Ich komme immer wieder gern hierher, das hat was ganz Eigenes und auch Feierliches", meinte Christl Kracke und die Umstehenden nickten zustimmend. Das wird Bürgermeister Harald Hübner (CSU) gerne hören, der die Drossenfelder Weihnacht einen Höhepunkt im Jahresablauf nannte. "Die vielen Besucher bestätigen dies." Da helfe die Gemeinde gerne mit.

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