Eschenau bei Haßfurt

20 Jahre Kulturarbeit

Die Galerie im Saal in Eschenau feiert ihr Jubiläum mit einer Schau.
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20 Jahre Galeriearbeit feiern die Eschenauer Galeristen Egon Stumpf und Eleonore Schmidts-Stumpf mit einer Jubiläumsausstellung. Dazu gratulierte Zweiter Bürgermeister Bernhard Jilke (rechts).  Fotos: cr
20 Jahre Galeriearbeit feiern die Eschenauer Galeristen Egon Stumpf und Eleonore Schmidts-Stumpf mit einer Jubiläumsausstellung. Dazu gratulierte Zweiter Bürgermeister Bernhard Jilke (rechts). Fotos: cr
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Seit 20 Jahren gibt es die Galerie im Saal im Knetzgauer Gemeindeteil Eschenau. Am Samstag feierte das Galeristen-ehepaar Eleonore Schmidts-Stumpf und Egon Stumpf im Beisein von zahlreichen Gästen aus diesem Grund eine besondere Jubiläumsausstellung. Mit Musik im Hintergrund, dargeboten von Matthias Ernst an der Klarinette und Hyun-Bin Park an der Gitarre, konnten sich die Besucher in die ausgestellten Kunstwerke "einlesen", liebevolle Details entdecken und mit den Künstlern ins Gespräch kommen. Eingeladen waren 32 Künstler, mit denen die Galeristen lange zusammenarbeiten.

Besonderes Format

Die Galeriearbeit der vergangenen 20 Jahre spiegelt sich im "Format 20" wieder. "Die meisten Künstler haben in irgendeiner Form Bezug auf diese Vorgabe genommen", freute sich Eleonore Schmidts-Stumpf, die einleitende Worte sprach und die Künstler einzeln vorstellte. Ehemann Egon hatte für den einen oder anderen Künstler eine passende Anekdote parat. Für viele Künstler sei es eine besondere Herausforderung gewesen, wie die Galeristin bemerkte, da sie noch nie in diesem kleinen Format gearbeitet haben. Deshalb zeigten sich die Galeristen stolz und auch gerührt und dankten für das Engagement und die langjährige Zusammenarbeit.

Helmut Droll, ein Künstler der ersten Stunde, der vor 20 Jahren in der Galerie im Saal die erste Ausstellung wagte, ergriff dann auch das Wort, um eine Laudatio auf die vergangenen 20 Jahre zu halten.

Nicht nur seitens der Gemeinde Knetzgau, sondern auch als guter Freund gratulierte Zweiter Bürgermeister Bernhard Jilke. Seinen Dank sprach er dem Galeristenehepaar aus, durch dessen Engagement mit wechselnden Ausstellungen Knetzgau den Ruf genießen könne, die Kunstgemeinde des Landkreises zu sein. Die ausstellenden Künstler hätten sich mit "Format 20" auf ein Experiment eingelassen und gleichzeitig auf das kommende Jahr 2020 hingewiesen, sagte er. Jilke bemerkte, dass die Zahl 20 in vielen Kulturen eine Zählgrenze sei. Für Jilke schließt sich ein Kreis und er lobte: "20 Jahre Galerie im Saal ist etwas Großes." Passend zum Thema der Ausstellung hatte er seine Glückwünsche auch im Format 20 mal 20 überreicht.

Die Ausstellung ist am 3. und 10. November sowie am 1., 8. und 15. Dezember jeweils von 11 bis 17 Uhr und nach telefonischer Vereinbarung geöffnet.

Folgende Künstler sind mit ihren Werken bei der Jubiläumsausstellung vertreten: Herman de Vries, Hans Karl Kandel, Jochen Vollmond, Gerd Kanz, Herbert Holzheimer, Rainer Funk, Benjamin Beßlich, Angelika Summa, Gabi Weinkauf, Steff Bauer, Sylvia Peter, Horst Ziegler, Peter Picciani, Sandro Vadim, Werner Henkel, Ruthard Fella, Jürgen Hochmuth, Helmut Droll, Werner Tögel, Barbara Schaper-Oeser, Gerhard Nerowski, Karl Grunwald, Ulrich Jung, Ernst J. Herlet, Gabriele Goerke, Lisa Wölfel, Sandra Rienäcker, Wolf-Dietrich Weißbach, Peter Wittstadt, Rainer Nepita, Romana Menze-Kuhn und Kristin Finsterbusch.

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