Gosberg

20 000-Volt-Leitung kommt in die Erde

Gosberg — Gute Nachrichten für die Stromkunden in Teilen des Landkreises Forchheim: Die Bayernwerk AG hat damit begonnen, die 20 000-Volt-Stromleitung, die bislang oberirdisch zwis...
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Ein Kabelpflug verlegt die Leitung. Foto: Bayernwerk
Ein Kabelpflug verlegt die Leitung. Foto: Bayernwerk
Gosberg — Gute Nachrichten für die Stromkunden in Teilen des Landkreises Forchheim: Die Bayernwerk AG hat damit begonnen, die 20 000-Volt-Stromleitung, die bislang oberirdisch zwischen der Wiesent und der Trubach von der Bahnbrücke nahe dem Globus-Baumarkt in Forchheim bis in die Nähe der Trettlachstraße führt, durch ein Stromkabel im Erdreich zu ersetzen. Hierdurch wird zum einen die Sicherheit der Stromversorgung erhöht, da atmosphärische Einwirkungen wie Blitzeinschlag oder der witterungsbedingte Einfall von Ästen oder Bäumen ausgeschlossen sind. Zum anderen wird das Stromnetz durch das leistungsfähigere Kabel für die Aufnahme von erneuerbaren Energien verstärkt.
Für den Großteil der neuen Trasse (Kosten: rund 170 000 Euro) wurde bereits ein moderner Kabelpflug mit Seilwinde eingesetzt, der das 20 000-Volt-Kabel beim Pflügen gleichzeitig etwa einen Meter tief in das Erdreich versenkt. Diese Methode ist eine äußerst rationelle und wirtschaftliche, da hohe Tagesleistungen möglich sind. Weil kein Graben ausgehoben werden muss, entfallen zudem die Wiederverfüllung und der Ab-transport des Aushubs - ein Pluspunkt für die Umwelt. Die Trasse für das neue Kabel erfordert zudem eine Unterquerung der Wiesentüberleitung sowie des Bewässerungsgrabens. Hierfür werden sogenannte Spülbohrungen durchgeführt, wodurch ebenfalls erhebliche Eingriffe in die Natur vermieden werden. Im Anschluss wird ein Freileitungsmast gegen einen Kabelüberführungsmasten getauscht, der das neue Erdkabel mit der weiterführenden Freileitung in Richtung Gosberg verbindet.Ende November sollen diese Arbeiten abgeschlossen sein. Der Abbau der 14 Masten wird voraussichtlich erst im nächsten Jahr stattfinden. red
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