Forchheim
Verwirrung

2,83 statt 0,8 Millionen

Die Verlautbarung von Oberbürgermeister Uwe Kirschstein (SPD) zur Finanzierung der Rathaussanierung, die am Freitag im FT erschienen ist (Seite 9), hat den Forchheimer Eduard Nöth stutzig gemacht. Die...
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Die Verlautbarung von Oberbürgermeister Uwe Kirschstein (SPD) zur Finanzierung der Rathaussanierung, die am Freitag im FT erschienen ist (Seite 9), hat den Forchheimer Eduard Nöth stutzig gemacht. Dieser schreibt in einer Stellungnahme: "Als Vorstandsmitglied der Bayerischen Landesstiftung habe ich an der zweiten Abstimmungsrunde zum Finanzierungsplan für den Rathausumbau teilgenommen und muss berichtigen, dass der Eigenanteil der Stadt Forchheim nicht - wie vom Oberbürgermeister dargestellt - bei 800 000 Euro liegt, sondern bei diesem Termin vorläufig auf 2,83 Millionen Euro festgesetzt wurde. Der Finanzierungsplan mit dieser Summe wurde am Ende des Gesprächs auch schriftlich verteilt."

Aussage war anders gemeint

Auf Nachfrage des FT klärte Kirschstein gestern auf, dass seine Aussage anders zu verstehen sei: Die genannten 800 000 Euro kommen demnach zusätzlich zu den zehn Prozent der Baukosten, die die Stadt Forchheim - wie berichtet - sowieso stemmen muss, auf die Kommune zu. Die Rechnung sei einfach: 85 Prozent der Baukosten von 20,3 Millionen Euro werden gefördert, zehn Prozent übernimmt die Stadt obligatorisch. Fünf Prozent der Kosten seien somit noch nicht gedeckt, weshalb die Stadt eben zusätzlich 800 000 Euro aufbringen müsse. Zusammen ergebe sich daraus die Summe von 2,83 Millionen Euro, wie sie in der zweiten Abstimmungsrunde beschlossen wurde red

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