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Schlüsselfeld

19 neue Baugrundstücke

Die bestehenden Gewerbebetriebe im Reichmannsdorfer Baugebiet Schmiedsberg, speziell die ansässige Zimmerei, hätten durch die Änderung der Bebauungspläne ke...
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Die bestehenden Gewerbebetriebe im Reichmannsdorfer Baugebiet Schmiedsberg, speziell die ansässige Zimmerei, hätten durch die Änderung der Bebauungspläne keinerlei Nachteile zu befürchten, betonte in der jüngsten Stadtratssitzung Sitzung Bürgermeister Johannes Krapp (CSU). "Was wir versprochen haben, halten wir auch ein", so Krapp. Im Schlüsselfelder Rathaus galt es, die in der ersten Auslegung eingegangenen Stellungnahmen zur Änderung der Bebauungspläne Schmiedsberg II und III abzuwägen. Keine einfache Geburt für die beiden Planer Gerhard Wittmann und Robert Dworschak.
Der Bebauungsplan Schmiedsberg III ist laut Krapp 17 Jahre alt. Inzwischen habe sich herausgestellt, dass für die damals ausgewiesenen Misch- und Gewerbegebietsflächen kein Bedarf bestehe. Hingegen würden Wohnbauflächen in Reichmannsdorf dringend nachgefragt. Mit der Änderung würden daher keine neuen Baurechte ausgewiesen, sondern die Flächen umgewandelt und damit die Bauleitplanung an die tatsächliche Entwicklung angepasst.
19 Baugrundstücke sollen durch die Änderung entstehen. Bei der Auslegung waren etliche Einwände eingegangen. Das Landratsamt hatte eine Überarbeitung der Lärmschutzausführungen gefordert. Bei den Neuberechnungen seien alle vorhandenen Betriebe mit ins Boot genommen worden, erläuterte Ingenieur Dworschak. Dabei sei für das Gewerbegebiet ein Grenzwert von 49 Dezibel in der Nacht errechnet worden. Dieser sei für die Betriebe sogar günstiger als der bisherige von 45 Dezibel. Auf die Umwandlung des Spielplatzes in ein Baugrundstück habe man inzwischen verzichtet. Der Platz bleibe wie bisher öffentliche Grünfläche.
Einwände zum Bau der Straße gab es vor allem von den Anwohnern. Dabei vermittelte sich der Eindruck, dass die Anlieger vor allem Bedenken wegen der Kosten haben. Ein Gehweg sei an der Straße "Brennender Stock" nicht notwendig, wurde mehrfach vorgebracht. Eine verkehrsberuhigte Straße reiche völlig aus. Bürgermeister Krapp erklärte, die Straße und der einseitige Gehweg seien von Anfang an Bestandteil des Bebauungsplans. Daran werde auch nichts geändert.
Wesentlich unproblematischer stellte sich die Abwägung im Änderungsverfahren für den Bebauungsplan Schmiedsberg II dar. In diesem Verfahren wurde die Planung den tatsächlichen Verhältnissen - nach dem genehmigten Bau einer Halle - angepasst und eine Zufahrt in das Mischgebiet eingeplant. see

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