Hofheim i. UFr.

1850 Menschen bilden die BRK-Säulen

Das Bayerische Rote Kreuz Haßberge blickte auf seine Arbeit. Heuer stehen die Zeichen auf Umbau - in vielfacher Hinsicht.
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Ganz schön schwer zu schleppen hatte das Umzugsteam, als Fahrdienst und Sozialstation des Roten Kreuzes in Haßfurt vom Hauptgebäude in die neuen Räume in der Nachbarschaft ins ehemalige Telekom-Gebäude umgezogen sind. Jennifer Fischer, Lukas Heinl, Ann-Kristin Schleelein, Otmar Neider und Stefanie Shomo (von links) hatten dennoch gute Laune.  Fotos: Michael Will /Bayerisches Rotes Kreuz (BRK)
Ganz schön schwer zu schleppen hatte das Umzugsteam, als Fahrdienst und Sozialstation des Roten Kreuzes in Haßfurt vom Hauptgebäude in die neuen Räume in der Nachbarschaft ins ehemalige Telekom-Gebäude umgezogen sind. Jennifer Fischer, Lukas Heinl, Ann-Kristin Schleelein, Otmar Neider und Stefanie Shomo (von links) hatten dennoch gute Laune. Fotos: Michael Will /Bayerisches Rotes Kreuz (BRK)

Ehrungen, Verabschiedungen und ein Rückblick standen im Mittelpunkt des Sommerfestes des Rot-Kreuz-Kreisverbandes Haßberge, zu dem mehrere Hundert Haupt- und Ehrenamtliche nach Hofheim gekommen waren. Rund 1850 Menschen beschäftigen sich nach Worten des Kreisvorsitzenden und Landrats Wilhelm Schneider mit den Aufgaben, die ans Rote Kreuz als Hilfsorganisation und Wohlfahrtsverband gestellt werden. Über die Veranstaltung in Hofheim informiert das BRK in einer umfassenden Mitteilung an die Medien.

Die Ehrenamtlichen bilden nach Worten des Kreisvorsitzenden gemeinsam mit 400 hauptamtlich Beschäftigten, 15 Bundesfreiwilligen sowie 29 Auszubildenden und Praktikanten die Säulen des Roten Kreuzes im Landkreis. "Ohne sie alle wäre unsere vielfältige Arbeit nicht möglich, und ich danke ihnen auch besonders im Namen der gesamten Vorstandschaft dafür", sagte Schneider.

Das Rote Kreuz als anerkannter Wohlfahrtsverband und die führende Hilfsorganisation in Bayern nehme die Interessen derjenigen wahr, die der Hilfe und Unterstützung bedürfen, um soziale Benachteiligung, Not und menschenunwürdige Situationen zu beseitigen sowie auf die Verbesserung der individuellen, familiären und sozialen Lebensbedingungen hinzuwirken. "Als Wohlfahrtsverband kümmern wir uns um alle Menschen, angefangen beim Kleinkind über die Jugend bis hin zum Hochbetagten", fasste der Landrat die Arbeit in einem Satz zusammen. Dabei bilden die vier Gemeinschaften Bereitschaft, Wasserwacht, Jugendrotkreuz und Wohlfahrts- und Sozialarbeit mit derzeit 1400 ehrenamtlichen Helfern das Rückgrat im Kreisverband.

In einer kurzen Zusammenfassung hob Wilhelm Schneider ein paar wesentliche Ereignisse dieses Jahres hervor. So sind die Abteilungen Sozialstation und Fahrdienst im April in ihre neuen, umgebauten Räume in das Gebäude der Industriestraße 16 (ehemaliges Telekom-Gebäude) in Haßfurt umgezogen. Im Herbst folgen die Bereiche Servicezentrale mit "Essen auf Rädern" und Hausnotruf sowie der Pflegestützpunkt in Haßfurt.

In neuem Glanz

Einen neuen Anstrich habe die Migrationsberatung erhalten, deren Räumlichkeiten im Hauptgebäude komplett entkernt und neu aufgeteilt wurden. Sie schimmern jetzt an alter Stelle in neuem Glanz. Überhaupt stehen in diesem Jahr im Kreisverband die Zeichen auf "Umbau": So wird noch heuer mit dem Umbau der Rettungswache in Haßfurt begonnen, die an neue Herausforderungen angepasst werden muss.

Seit April ist das Mehrgenerationenhaus (MGH) in Haßfurt unter Trägerschaft des Roten Kreuzes Mitglied in der Landesarbeitsgemeinschaft bayerischer Familienbildungsstätten und darf sich somit offiziell Familienbildungsstätte nennen. Eine Auszeichnung heimste das MGH im Mai beim Projekt "Gemeinsam statt einsam - Partnerschaft für und von Älteren und Hochbetagten" ein und erreichte den zweiten Platz bei dem Wettbewerb "Einsam? Zweisam? Gemeinsam!"

Seit 1. August sei in Schweinshaupten ein neuer Stellplatz für die Notfallrettung in Betrieb, informierte Schneider weiter. Täglich von 8 bis 20 Uhr steht dort nun ein weiterer Rettungswagen zur Verfügung.

Um die Information innerhalb der zahlreichen Abteilungen des Roten Kreuzes weiter zu verbessern, ist im Juni die erste Ausgabe der neuen Mitarbeiterzeitung "Flurfunk" veröffentlicht worden. Die Mitarbeiterzeitung soll künftig drei Mal im Jahr erscheinen, erfuhren die Mitglieder.

Nicht zuletzt blickte Wilhelm Schneider auf das 50-jährige Bestehen der Bereitschaft Memmelsdorf zurück, das mit einem dreitägigen Fest sowie Ehrungen, Musikveranstaltungen und einem Festzug Ende Juni gefeiert wurde. "Wieder einmal hat die Bereitschaft Memmelsdorf gezeigt, dass sie große Feste organisieren und vor allem feiern kann", lobte Schneider. red

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