Ködnitz
ködnitz.inFranken.de  Der Ködnitzer Bürgermeister Stephan Heckel-Michel bekräftigt seinen Entschluss, bei der Kommunalwahl nicht mehr zu kandidieren.

"18 Jahre sind genug!"

Der CSU-Ortsverband Ködnitz tritt bei der Suche nach einem Bewerber für das Bürgermeisteramt auf der Stelle. In der Jahreshauptversammlung im TSV-Sportheim machte Amtsinhaber Stephan Heckel-Michel (CS...
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Der stellvertretende CSU-Kreisvorsitzender Frank Wilzok ehrte Michael Bajon und Wolfgang Wippenbeck für 25 Jahre sowie Stefan Ott für zehn Jahre Treue. Im Bild (von links) die stellvertretende CSU-Ortsvorsitzende Melanie Schieber, Ortsvorsitzender Stephan Heckel-Michel, Michael Bajon, Stefan Ott, Wolfgang Wippenbeck und Frank Wilzok Foto: Werner Reißaus
Der stellvertretende CSU-Kreisvorsitzender Frank Wilzok ehrte Michael Bajon und Wolfgang Wippenbeck für 25 Jahre sowie Stefan Ott für zehn Jahre Treue. Im Bild (von links) die stellvertretende CSU-Ortsvorsitzende Melanie Schieber, Ortsvorsitzender Stephan Heckel-Michel, Michael Bajon, Stefan Ott, Wolfgang Wippenbeck und Frank Wilzok Foto: Werner Reißaus

Der CSU-Ortsverband Ködnitz tritt bei der Suche nach einem Bewerber für das Bürgermeisteramt auf der Stelle. In der Jahreshauptversammlung im TSV-Sportheim machte Amtsinhaber Stephan Heckel-Michel (CSU) noch einmal deutlich, dass er auch nicht mehr für den Gemeinderat kandidieren werde. Für den Vorsitz im CSU-Ortsverband stehe es aber weiterhin zur Verfügung. So wurde er auch einstimmig wiedergewählt.

Stephan Heckel-Michel blickte noch einmal auf das nicht zufriedenstellende Ergebnis der Landtags- und Bezirkswahlen zurück. Er finde es erschreckend, dass die CSU "eine Watsche bekommen" habe, obwohl es in Bayern sehr gut laufe. So habe sich die Finanzsituation der Kommunen drastisch verbessert. Der Vorsitzende verwies hier auf die Investitionspauschale für die Gemeinde Ködnitz von jährlich 145 000 Euro.

Kita-Bau wird teuer

Überleitend zur Kommunalpolitik verwies der Bürgermeister auf das große Thema des letzten Jahres, den gescheiterten Erwerb des Hupfer-Areals. Eine Herausforderung werde für die Gemeinde Ködnitz die weitere Verbesserung der Infrastruktur sein. Richtig Geld in die Hand nehmen werde man bei der Sanierung der Kindertagesstätte in Fölschnitz. Hier rechnete Stephan Heckel-Michel mit einer staatlichen Förderung von 50 Prozent. "Ich hoffe auch darauf, dass die notwendigen Sanierungsmaßnahmen im Bereich Wasser und Kanal in den nächsten Jahren mit einer Förderung versehen werden. Diese Kosten nur auf Beiträge und Gebühren umzulegen, wird schwierig, denn wir sind eine Flächengemeinde", sagte er.

Dann ging der Vorsitzende auf die Kommunalwahlen 2020 ein: "Ich bin noch einmal in mich gegangen, aber nach 18 Jahren ist es an der Zeit, aufzuhören. Das heißt aber auch, dass ich mich nicht um einen Sitz im Gemeinderat bewerbe."

Den Kassenbericht erstattete Bernd Müller, der auch zu seinem Rücktritt aus dem Amt des Gemeinderates Stellung nahm: "Ich habe das krankheitsbedingt gemacht."

Der stellvertretende CSU-Kreisvorsitzender Frank Wilzok ehrte Michael Bajon und Wolfgang Wippenbeck für 25 Jahre sowie Stefan Ott für zehn Jahre Treue.

Die Neuwahlen brachten folgendes Ergebnis: Vorsitzender Stephan Heckel-Michel; stellvertretende Vorsitzende Melanie Schieber und Maximilian Wirz; Schatzmeister Bernd Müller; Kassenprüfer Stefan Ott und Wolfgang Wippenbeck; Schriftführer Michael Detterbeck.

In den erweiterten Vorstand wurden Klaus Wollnik, Wolfgang Teufel, Gerhard Sack und Heinz Mösch berufen.

Delegierte sind Stephan Heckel-Michel, Heinz Mösch und Maximilian Wirz, Ersatzdelegierte Klaus Wollnik, Michael Detterbeck und Wolfgang Teufel. Werner Reißaus

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