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Haßfurt

18 Infizierte im Landkreis

Das Gesundheitsamt Haßberge bestätigte am Samstag und Sonntag drei neue Corona-Fälle im Landkreis. Damit hat sich die Gesamtzahl auf 18 erhöht (Stand am Sonntag um 12 Uhr), wie das Landratsamt gestern...
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Das Gesundheitsamt Haßberge bestätigte am Samstag und Sonntag drei neue Corona-Fälle im Landkreis. Damit hat sich die Gesamtzahl auf 18 erhöht (Stand am Sonntag um 12 Uhr), wie das Landratsamt gestern mitteilte. Rund 240 Personen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne; sie werden regelmäßig vom Gesundheitsamt in Haßfurt kontaktiert und nach ihrem Gesundheitszustand befragt, schildert die Behörde.

Appell des Landrats

Landrat Wilhelm Schneider wirbt bei der Bevölkerung um Einsicht: "Die durch das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege erlassenen Restriktionen im Zuge der vorläufigen Ausgangsbeschränkung sind zwingend zu beachten, um die voranschreitende Corona-Pandemie einzudämmen. Landesweit ist allen Verantwortungsträgern bewusst, dass es sich beim Einfrieren des öffentlichen Lebens um einschneidende, aber zwingend notwendige Maßnahmen handelt. Ich richte meinen dringenden Appell an jeden Einzelnen, sich an die amtlich vorgegebenen Regelungen und Vorschriften zu halten. Akzeptieren Sie bitte die Einschränkungen. Denn der Schutz der Gesundheit unserer Menschen, Ihrer Familie, Ihrer Freunde und Bekannten steht an erster Stelle", betont der Landrat.

Notbetreuung wird ausgedehnt

Das Landratsamt Haßberge weist weiter darauf hin, dass der Kreis der zur Notbetreuung in Kindertageseinrichtungen und der Kindertagespflege Berechtigten mit Entscheidung der Bayerischen Staatsregierung vom 21. März 2020 ausgeweitet wurde: In der Gesundheitsversorgung und der Pflege kann es aufgrund der aktuellen Krisensituation und der in diesem Rahmen ergriffenen Maßnahmen zu einem steigenden Personalbedarf kommen. In den beiden Bereichen besteht daher ab Montag, 23. März, die Berechtigung zur Notbetreuung schon dann, wenn nur ein Elternteil in einem dieser beiden Bereiche tätig ist.

Betroffene Berufe

Die Gesundheitsversorgung umfasst beispielsweise neben den Krankenhäusern, (Zahn-) Arztpraxen, Apotheken und den Gesundheitsämtern auch die Kassenärztliche Vereinigung und den Rettungsdienst einschließlich der Luftrettung. Hier geht es aber nicht nur um Ärzte und Pfleger, sondern um alle Beschäftigten, die der Aufrechterhaltung des Betriebs dienen: Dazu zählen etwa auch das Reinigungspersonal und die Klinikküche. Die Pflege umfasst insbesondere die Altenpflege, aber auch die Behindertenhilfe, die Kinder- und Jugendhilfe und das Frauenunterstützungssystem (Frauenhäuser, Fachberatungsstellen/Notrufe, Interventionsstellen). red

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