Bamberg

17 Starter der LG Bamberg beeindrucken bei "Bayerischer" mit 17 Finalplatzierungen

Magie der Zahlen: Zu den bayerischen Leichtathletik-Meisterschaften der Männer und Frauen sowie der Jugendklassen U20 und U18 in Augsburg schickte die LG Ba...
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Magie der Zahlen: Zu den bayerischen Leichtathletik-Meisterschaften der Männer und Frauen sowie der Jugendklassen U20 und U18 in Augsburg schickte die LG Bamberg 17 Vertreter/innen. Zwar wurden nur zwei Bronzemedaillen heimgebracht, aber der Nachwuchs beeindruckte dennoch mit exakt 17 Finalplatzierungen.
Die 22-jährige Simone Schramm, vor einer Woche bei den bayerischen Juniorenmeisterschaften schon mit Gold, Silber und Bronze dekoriert, veredelte ihren Einstand in die Frauenklasse mit dem Bronzerang und persönlicher Bestleistung im Kugelstoßen (12,72 m), schleuderte zudem den 600-Gramm-Speer auf gute 41,80 m und Rang 5.
Etabliert in Bayern seit dem Vorjahr ist die erst 17-jährige Mittelstrecklerin Anna Hirt, wurde inzwischen in ihrem
Formaufbau durch Verletzungen zurückgeworfen, sicherte sich dennoch über 3000 m in 10:49,47 Minuten den Bronzerang. "Finale über 1500 m in 4:53,98 Minuten ist okay", meinte lakonisch Sara Weichert als Achte der Frauen-Konkurrenz.


Senkrechtstarter

Ein echter Senkrechtstarter ist Sprinter Luca Siegler, erst seit sechs Wochen im Leichtathletik-Training: In der U18 zog er an der Mehrzahl der gemeldeten Konkurrenten vorbei, verfehlte zwar als Neunter das Finale der besten Acht, sicherte sich aber die Quali für die "Deutsche". Sportwart Carlo Schramm schwärmte: "11,21 Sekunden - Talent und Stil in Person, da fällt demnächst die 11-Sekunden-Marke."


Lehrgeld gezahlt

Schmerzlich Lehrgeld dagegen zahlte der talentierte bayerische Fünfkampf-Vizemeister der U20, Oliver Leibbrand, der im technisch anspruchsvollen Hürdensprint über 110 m die Quali zur "Deutschen" erzwingen wollte. Nach dem Vorlauf bei Gegenwind in 15,33 Sekunden fehlten ihm drei Hundertstel, aber das aussichtsreiche Finale endete für ihn auf halber Strecke durch Sturz.
Lehrgeld auf ganz andere Weise zahlten Christina Holzner (U20) und Lisa Weber (U18): Ersterer fehlte wohl nach dem Semester etwas Spannung, jedenfalls verpasste sie im Kugelstoßen bei 11,11 m um vier Zentimeter die Bronzemedaille. Letztere musste als leichtgewichtiges Küken im Speerwurf anerkennen, dass sie zwar mit feiner Technik, freilich nicht mit körpergewichteter Power das Fluggerät "hinausprügeln" kann. Bei guten 40,39 m (Platz 4) fehlten ihr drei Meter in die Medaillen. Mit 1,78 m im Hochsprung und Platz 6 musste sich Jakob Löblein (U18) begnügen, der bei den letzten Wettkämpfen mit Höhen stets über 1,80 m hatte imponieren können.
Mit breiter Brust dagegen verließ Samuel Düsel (U 20) das Rosenau-Stadion. Nach zwei persönlichen Bestleistungen in den Sprints über 100 m und 200 m in 11,37 bzw. 23,03 Sek., die ihm jeweils den sechsten. Rang im Finale eintrugen, beendete er auch noch den Hochsprung mit feinen 1,83 m auf demselben Rang. Beständigkeit im Leistungsbild zeigten trotz Trainings-Rückstand die U20-Langsprinterinnen Anna-Lena Genz (200 m in 26,61 Sekunden; 400 m in 59,62 Sekunden) und Julia Müller (400 m Hürden in 70,02 Sekunden), die jeweils mit Platz 7 abschlossen.
Ein Meisterschafts-Einstand auf Final-Platzierung dürfte gewiss folgende Athleten motivieren: Leo Seubold (U18) kam als Achter über 400 m in guten 52,82 Sekunden ein; Quentin Xylander (U18) gefiel über die 1500 m in einem verbummelten Rennen durch einen vehementen Spurt, der ihn in 4:30,71 Minuten noch auf Platz 5 trug; Jana Münchenbach (U18) arbeitet noch an ihrer Ausdauer-Härte (8. über 800 m in 2:27,32 Minuten). Der Beifall des LG-Teams begleitete Dominique Sauer (U20) vom Wettkampfplatz, denn nach erfolgreicher Knie-Operation bestand sie den Meisterschafts-Härtetest glänzend: Rang 4 über die 100 m Hürden (15,71 Sekunden), Platz 5 im Speerwurf (35,38 m). scm
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