Mühlhausen

17 Bauplätze entstehen

Mühlhausen bringt das Baugebiet "Hüttenfeld" auf den Weg.
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Mit der Ausweisung neuen Baulands in Mühlhausen geht es zügig voran. In der Gemeinderatssitzung am Dienstag wurde mit dem Aufstellungsbeschluss der Bebauungsplan "Hüttenfeld" auf den Weg gebracht. Nächster Verfahrensschritt ist die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit und der Träger öffentlicher Belange.
Mit der Bauleitplanung werden am westlichen Ortsausgang (nördlich des Betriebs Muß) 17 Baugrundstücke ausgewiesen. Davon werden im oberen Bereich der Hanglage 13 Parzellen als allgemeines Wohngebiet festgesetzt. Der untere südliche Bereich wird "aus schallschutztechnischen Gründen" als Mischgebiet und damit als Pufferzone zu Gewerbegebiet und Staatsstraße ausgewiesen.
Die Grundstücksgrößen variieren, so dass für jeden Wunsch etwas dabei sein sollte, wie Bürgermeister Klaus Faatz (CSU) anmerkte. Im Mischgebiet sind die Grundstücke 1300 bis 1400 Quadratmeter groß, im Wohngebiet gibt es Parzellen mit Größen zwischen 550 und 760 Quadratmeter. Das Regenrückhaltebecken in der Südwestecke des Planbereichs hat der planende Ingenieur Georg Schreiber hinsichtlich der Größe bereits auf eine mögliche weitere Bebauung ausgerichtet.
Um neues Bauland auszuweisen, muss auch der Flächennutzungsplan der Gemeinde angepasst werden. Die bei der Auslegung eingegangenen Stellungnahmen galt es in der Sitzung abzuwägen. Gravierende Einwände gegen die Bauleitplanung gab es nicht.


Geräuschbelastung ist geprüft

Immer wiederkehrendes "Hauptproblem" ist nach den Worten des Planers der von den Behörden geforderte Bedarfsnachweis für neues Bauland. Schreiber stellte die im Kernort noch vorhandenen Freiflächen dar, die jedoch zum Teil in privater Hand sind und für eine Bebauung nicht zur Verfügung stehen. Gemeldet hatte sich - wegen möglicher Geräuschbelastung - auch der Immissionsschutz im Landratsamt. Diese Stellungnahme konnte schnell abgehakt werden. Bereits 2011 wurde durch ein Gutachten nachgewiesen, dass die Wohnbebauung durch das Gewerbegebiet nicht negativ beeinflusst wird. Der Flächennutzungsplan, der schon einmal im Jahr 2016 ausgelegt wurde, geht jetzt in die zweite Runde.
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