Kronach

112: ASB-Kreisverband weist auf internationalen Notruf hin

Kronach — Das Jahr 2015 steht beim ASB-Kreisverband (Arbeiter Samariter Bund) ganz im Zeichen der Ersten Hilfe. Unter dem Motto "Erste Hilfe kann jeder!" zeigt der Verband, wie "wi...
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Kronach — Das Jahr 2015 steht beim ASB-Kreisverband (Arbeiter Samariter Bund) ganz im Zeichen der Ersten Hilfe. Unter dem Motto "Erste Hilfe kann jeder!" zeigt der Verband, wie "wichtig und kinderleicht Erste Hilfe ist Gerade im Notfall zählt jede Minute.

"Besonders Deutschland ..."

Wenn ich jetzt erst die passende Nummer suchen muss, verliere ich überlebenswichtige Zeit", sagt Ingo Holzmann, der Leiter des Fahrdienstes im ASB-Kreisverband Kronach. "Deshalb sollte jeder wissen, dass die 112 europaweit gilt." Laut des Eurobarometers (öffentliche Meinungsumfrage der EU) wussten dies im Jahr 2013 nur rund 30 Prozent der EU-Bürger und nur 17 Prozent der Deutschen. "Besonders für die Menschen in Deutschland sollte es einfach sein, sich die 112 zu merken, schließlich ist sie bei uns seit Jahrzehnten als Notrufnummer in Gebrauch", so Ingo Holzmann bei einer Demonstration im ASB-Seniorenzentrum Rodachtal. Ein Notfall kann immer und überall passieren. Ob Sturz, Herzinfarkt, Unfall oder Feuer. In Deutschland wird im Ernstfall die 112 gewählt. Wen aber rufe ich an, wenn ich im Ausland Hilfe benötige? Welche Notrufnummer gilt zum Beispiel in England, welche in Schweden oder Polen? Seit 2008 lautet die Antwort: europaweit die 112! Sie kann kostenfrei aus dem Fest- oder Mobilfunknetz genutzt werden.

"Europäischen Tag des Notrufs"

Um die Bekanntheit der Euronummer 112 weiter voranzutreiben, gibt es seit 2009 jedes Jahr am 11. Februar den "Europäischen Tag des Notrufs". Und Ingo Holzmann, der täglich mit Noteinsätzen zu tun hat, gibt weitere Tipps. Neben der Notrufnummer sollten sich Reisende auch über die jeweils gültige Warnwestenpflicht informieren.

Europäische Norm EN 471

"Besonders an viel befahrenen Straßen, in der Dämmerung oder bei schlechten Witterungsverhältnissen sorgt die reflektierende Warnweste für eine bessere Sichtbarkeit", betont Ingo Holzmann. Die Weste, die es in den Farben Rot, Gelb und Orange gibt, muss der Europäischen Norm EN 471 entsprechen. Am besten wird die Weste im Fahrerraum verstaut, so kann sie direkt beim Verlassen des Fahrzeuges angezogen werden. Der ASB empfiehlt aber, für jeden Sitzplatz eine Weste mitzuführen. So sind im Notfall alle Mitfahrer besser geschützt. In den meisten Ländern ist, wie in Deutschland, nur das Mitführen der Warnweste Pflicht. In einigen EU-Ländern müssen Autofahrer aber mit einer Strafe rechnen, falls sie diese nach einem Unfall oder einer Panne nicht tragen.

120 bis 600 Euro

Besonders teuer wird es in Portugal: Dort drohen Geldbußen von 120 bis 600 Euro. Das Jahr 2015 steht beim ASB ganz im Zeichen der Ersten Hilfe.
Unter dem Motto "Erste Hilfe kann jeder!" zeigt der Verband, wie wichtig und kinderleicht Erste Hilfe ist (mehr unter www.asb.de/jahr-der-ersten-hilfe.de). Kontakt für weitere Informationen: ASB-Kreisverband Kronach e.V. Ingo Holzmann, Telefon 09261/9654173 E-Mail: holzmann@asb-kronach.de. Internet: www.asb-kronach.de eh
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