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100er-Marke geknackt

Die Bayerische Ehrenamtskarte ist im Landkreis Kulmbach weiterhin eine Erfolgsgeschichte, wie gestern Landrat Klaus Peter Söllner (FW) im Beisein der Kulmbacher Bäckerinnung verkündete: "Die 100er Mar...
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Die Bayerische Ehrenamtskarte ist im Landkreis Kulmbach weiterhin eine Erfolgsgeschichte, wie gestern Landrat Klaus Peter Söllner (FW) im Beisein der Kulmbacher Bäckerinnung verkündete: "Die 100er Marke bei den Akzeptanzpartnern vor Ort wurde dieser Tage überschritten. Das ist eine gute Nachricht für alle Inhaber einer Bayerischen Ehrenamtskarte im Landkreis Kulmbach."

Die Ehrenamtskarte kann nun schon in über 100 Akzeptanzstellen vor Ort eingesetzt werden. So führen ab sofort nahezu alle Mitgliedsbetriebe der Kulmbacher Bäckerinnung in ihrem Angebot mindestens eine Brotsorte, auf die Karteninhaber zehn Prozent Rabatt erhalten.

Erfolgreiches Konzept

Seit 2013 gibt es im Landkreis Kulmbach die Bayerische Ehrenamtskarte. Diese ist von Beginn an auf sehr große Resonanz gestoßen. "Über 3000 Bürgerinnen und Bürger sind bereits im Besitz dieses kleinen  ,Dankeschöns im Scheckkartenformat'", sagt der Landrat. Das zeige, wie stark der Landkreis vom Ehrenamt geprägt ist. "Bayernweit ist die Ehrenamtskarte fast flächendeckend in allen Landkreisen und kreisfreien Städten eingeführt und es gibt schon über 150 000 Karteninhaber."

Die Karte sei zugleich ein Dankeschön an die vielen ehrenamtlich tätigen Bürgerinnen und Bürger, die sich in den verschiedensten Bereichen der Gesellschaft für das Gemeinwohl engagieren. Voraussetzung für den Erhalt ist ehrenamtliches Engagement im Umfang von fünf Stunden wöchentlich oder 250 Stunden jährlich - und dies seit mindestens zwei Jahren.

Dass sich mit den Mitgliedsbetrieben der Kulmbacher Bäckerinnung mehrere traditionsreiche Handwerksbetriebe für eine Beteiligung als Akzeptanzpartner ausgesprochen haben, ist für Landrat Söllner sehr erfreulich: "Sie haben nun gemeinsam dafür gesorgt, dass die 100-er-Marke bei den Akzeptanzpartnern geknackt werden konnte. Eine große Anzahl an Partnern, die bei weitem nicht jeder Landkreis vorweisen kann." Das traditionsreiche Bäckerhandwerk sei seit jeher dem Ehrenamt verbunden. "Mit der Beteiligung an der Ehrenamtskarte stellen die Bäckereien vorbildliches soziales Engagement unter Beweis und unterstreichen ihre Solidarität mit allen ehrenamtlich engagierten Bürgerinnen und Bürgern."

Was bei den Karteninhabern im Landkreis Kulmbach auch sehr gut ankommt, seien die Sonderverlosungen und -aktionen, die das Landratsamt für Karteninhaber organisiert. Heike Söllner vom Landratsamt sagte dazu: "Sie steigern die Attraktivität der Ehrenamtskarte und werten sie zusätzlich auf. Mittlerweile gibt es immer mehr Unterstützer, die bei anstehenden Veranstaltungen sogar von sich aus auf das Landratsamt zukommen und Eintrittskarten zur Verfügung stellen." Alljährlich lädt der Landkreis Kulmbach die Inhaber von Ehrenamtskarten auch zu einer Sondervorstellung auf die Naturbühne Trebgast ein. In diesem Jahr findet sie am Samstag, 22. Juni, statt. Gezeigt wird das Stück "Das sündige Dorf".

Landrat Söllner sprach seinen Dank auch an alle Teilnehmer aus: "Wir möchten uns als Landkreis bei allen beteiligten Geschäften, Unternehmen und Förderern herzlich bedanken. Für sie ist es auf jeden Fall ein gutes Gefühl, dabei zu sein und das Ehrenamt zu unterstützen." Natürlich sei die Werbewirksamkeit nicht zu unterschätzen: "Auch Karteninhaber aus anderen Landkreisen werden in positiver Weise aufmerksam", sagte der Landrat. Er hofft auf weitere Teilnehmer. Dabei seien den Teilnahmemöglichkeiten praktisch keine Grenzen gesetzt: Die Palette reicht vom klassischen Einkaufsrabatt über Mehrwertleistungen und Zugaben bis hin zu Sachspenden oder Geldeinlagen in den extra eingerichteten "Förderpool Bayerische Ehrenamtskarte" des Landkreises Kulmbach. WR

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