Redwitz

1000 Meter mehr Sicherheit

Der Geh- und Radweg zwischen Trainau und Unterlangenstadt wurde seiner Bestimmung übergeben.
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Groß war das Interesse an der Einweihungsfeier. Foto: Thomas Miicheel
Groß war das Interesse an der Einweihungsfeier. Foto: Thomas Miicheel

"Das sollte uns das alles wert sein", sagte Bürgermeister Christian Mrosek bei der Einweihung und offiziellen Übergabe des Geh- und Radweges. Der Neubau dient als Lückenschluss der Verbindung zwischen Trainau und Unterlangenstadt und führt zu einer erheblichen Verbesserung der Verkehrssicherheit für Radfahrer und Fußgänger.

700 000 Euro Baukosten

Bauherr des 1010 Meter langen und 2,50 Meter breiten Radweges war die Gemeinde Redwitz, die bauausführende Firma Karl Krumpholz, Kronach. Die Planung lag in den Händen von SRP Kronach. Die Bauzeit erstreckte sich von November 2018 bis Juli 2019. Die reinen Baukosten betragen rund 700 000 Euro ohne Grunderwerb. Gefördert wurde die Baumaßnahme von Projektträger Jülich, Berlin im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit in Höhe von 131 970 Euro. Das Bundesumweltministerium fördert seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten.

Bürgermeister Christian Mrosek informierte, dass mit der Maßnahme die Gemeinde die konsequente Verbesserung der Radwegeverkehrsinfrastruktur fortsetze. Weiterhin wurde zur Sicherstellung der Trinkwasserversorgung von Unterlangenstadt eine Wasserleitung mit verlegt. Mrosek teilte mit, dass Eingrünungsmaßnahmen noch folgen werden.

Dekan Lars Rebhan stellte fest, dass Straßen Orte und Menschen verbinden würden. Radwege dienten zudem der Sicherheit. Pfarrer Daniel Steffen Schwarz sah den Tag der Einweihung als Tag der Freude und des Feierns an. Seine Freude sei auch persönlicher Natur, da er als passionierter Läufer auf solche sichere Wege angewiesen sei. Nach einem Gebet erteilten die Pfarrer den Segen für den neuen Geh- und Radweg.

Nun wurde der feierliche Akt mit dem Durchschneiden des Bandes vollzogen und der Geh- und Radweg offiziell in Betrieb genommen. Dass die Einweihungsfeier nicht nur aus Worten bestand, dafür hatte die Gemeinde Sorge getragen. Für alle gab es Bratwürste sowie verschiedene Getränke. Bierzeltgarnituren waren aufgestellt und wurden gerne als Sitzgelegenheit angenommen. "Wie ein kleines Straßenfest", hörte man viele sagen und man ließ sich die Bratwurst schmecken.

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