Herzogenaurach

1000 Euro zum Abschied

Herzogenaurach — Matthias Rein war der Abschiedsschmerz anzumerken. "Der Michi wird uns fehlen", sagte der Werkstattleiter der Lebenshilfe Erlangen-Höchstadt, zu Maria Elisabeth un...
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Matthias Rein, Norbert Hennemann sowie Alfred und Maria Elisabeth Kin (von links) bei der Spendenübergabe. Foto: Richard Sänger
Matthias Rein, Norbert Hennemann sowie Alfred und Maria Elisabeth Kin (von links) bei der Spendenübergabe. Foto: Richard Sänger
Herzogenaurach — Matthias Rein war der Abschiedsschmerz anzumerken. "Der Michi wird uns fehlen", sagte der Werkstattleiter der Lebenshilfe Erlangen-Höchstadt, zu Maria Elisabeth und Alfred Kin. Das Ehepaar kam aus zwei Gründen in die Aurach-Werkstatt: Einmal, um eine Spende zu überreichen, und zum andern, um sich zu verabschieden. Die Familie wird den Landkreis verlassen und in die Nähe von Kassel ziehen.


Umzug nach Kassel

Wie den Worten der Eltern zu entnehmen war, zieht ihr Sohn Michi eher ungern mit nach Kassel. "Unser Sohn hat sich hier außerordentlich wohl gefühlt, dem hat's gefallen, und er kam mit allen in der Aurach-Werkstatt zurecht", erzählte seine Mutter.
Alfred Kin hatte bereits in der Vergangenheit immer wieder privat für die Einrichtung gespendet. In diesem Jahr verzichtete seine Gerüstbau-Firma auf die Weihnachtsgeschenke für die Mitarbeiter und spendete lieber 1000 Euro an die Lebenshilfe. "Das Geld wird den schulvorbereitenden Einrichtungen in Weisendorf-Buch zugutekommen", erklärte Geschäftsführer Josef Hennemann.
In der Bucher Einrichtung werden Lagerungselemente für mehrfach schwerstbehinderte Kinder benötigt, damit diese nicht den ganzen Tag im Rollstuhl sitzen müssen. Hennemann bedankte sich herzlich beim Ehepaar Kin und wünschte der Familie alles Gute an ihrem neuen Lebensmittelpunkt.
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