Vierzehnheiligen

1000 Euro, die zu mehr Mobilität verholfen haben

Wirkliche Freude oder doch nur erwartete Spende? "Wirkliche Freude", bescheinigt Schwester Dorothea, als sie von der Zuweisung der Stiftung Helfende Herzen ...
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Letztlich geht es auch um sie: die Kinder. Im Hintergrund freuen sich Robert Knitt und Schwester Dorothea über die Erfüllung des Verwendungszwecks.  Foto: Markus Häggberg
Letztlich geht es auch um sie: die Kinder. Im Hintergrund freuen sich Robert Knitt und Schwester Dorothea über die Erfüllung des Verwendungszwecks. Foto: Markus Häggberg
Wirkliche Freude oder doch nur erwartete Spende? "Wirkliche Freude", bescheinigt Schwester Dorothea, als sie von der Zuweisung der Stiftung Helfende Herzen an den Konradshof erfuhr. 1000 Euro flossen in die Neuanschaffung eines Autos. Und jetzt stehen junge Mütter und ihre Kleinkinder etwas mobiler im Leben.
Es sind junge Frauen mit Schicksalen, um die sich die Franziskusschwestern am Konradshof sorgen. Doch an den Schicksalen hängen noch weitere dran: die ihrer Kinder. Für eine Spanne Zeit wird ihnen Schutz und Orientierung gegeben, Ausrichtung und Stärkung für Kommendes. Dem von der Stiftung Helfende Herzen mitfinanzierten neuen Auto kommt dabei eine wichtige Rolle zu. Denn der Ford Transit ist "für uns lebensnotwendig", erklärt Schwester Dorothea. Denn aus der behüteten Abgeschiedenheit des Konradshofs muss das Leben weitergehen. "Weil unsere Kinder in die Krippe und in den Kindergarten müssen", fügt sie an. Höchste Zeit sei es gewesen, dass ein neues Auto angeschafft wurde, denn "Montag ist Einkaufstag". Selbst ein Kurzurlaub wurde den mittellosen Müttern und ihren Kindern auf diesem Weg über eine Wochenendausfahrt in den Chiemgau das Erleben unbeschwerter Zeit ermöglicht. Das war darum besonders, "weil unser Klientel nie Urlaub machen kann", ergänzt die die Einrichtung leitende Franziskusschwester.
Robert Knitt ist zuständig für Zuwendungen der Stiftung. Was er bei der Entscheidung für den Konradshof in Betracht zog, war "das Lokale und dass die Hilfe in der Region bleibt", so der Burgkunstadter. Und das Wissen, "die Zuwendung trägt zu etwas Sinnvollem bei".

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