Coburg

100 Seiten für "Luther in Coburg"

Ein Reformationsmagazin versammelt die Coburger Ereignisse der Reformationsdekade und widmet sich besonders der Landesausstellung "Ritter, Bauern, Lutheraner".
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Bei der Vorstellung des Reformationsmagazins (von links) Klaus Anderlik, Leiter Amt für Schulen, Kultur und Bildung, Iris Kroon-Lottes, Redaktion/Texte, Jana Lindner-Okrusch vom Sponsor Sparkasse Coburg-Lichtenfels, Dekan Stefan Kirchberger, Aaron Rößner, CO3Design und Oberbürgermeister Norbert Tessmer  Foto: Martin Koch
Bei der Vorstellung des Reformationsmagazins (von links) Klaus Anderlik, Leiter Amt für Schulen, Kultur und Bildung, Iris Kroon-Lottes, Redaktion/Texte, Jana Lindner-Okrusch vom Sponsor Sparkasse Coburg-Lichtenfels, Dekan Stefan Kirchberger, Aaron Rößner, CO3Design und Oberbürgermeister Norbert Tessmer Foto: Martin Koch

Das Jubiläumsjahr zum 500-jährigen Gedenken an den Thesenanschlag Martin Luthers am 31. Oktober des Jahres 1517 in Wittenberg hat vor zwei Jahren auch in der Lutherstadt Coburg nachhaltige Erinnerungen hinterlassen.

Ab sofort erhältlich

Es war ja im Großen und Ganzen eine ganze Reformationsdekade, die dem eigentlichen Jubiläumsjahr seit 2007 vorausgegangen war. Das Kulturamt der Stadt Coburg hat zusammen mit der Stadt Coburg die Coburger Ereignisse von 2017 und den Vorjahren in einem Reformationsmagazin mit dem Titel "Luther in Coburg" zusammengefasst. Das etwa 100 Seiten umfassende Magazin ist ab jetzt unter anderem im Coburger Buchhandel und anderen Stellen im Handel.

Besonders widmet sich die Dokumentation der bayerischen Landesausstellung "Ritter, Bauern, Lutheraner", die 2017 in den Kunstsammlungen der Veste Cobug und in der evangelischen Stadtpfarrkirche St. Moritz stattgefunden hatte. "Es war keine Selbstverständlichkeit, dass es zu dem Thema Reformation eine Landesausstellung in Coburg gibt", sagte Oberbürgermeister Norbert Tessmer (SPD). Und weiter: "Wir haben Coburg als bedeutendste Lutherstadt in den alten Bundesländern bekannt gemacht." Dekan Stefan Kirchberger lobte das Magazin und verglich es sogar mit dem Magazin "Stern" zu dessen besten Zeiten, "eine Wundertüte voller Überraschungen". Das Magazin "Luther in Coburg" soll einfach Lust darauf machen, darin zu blättern.

Kirche und Kommune

Klaus Anderlik vom Kulturamt der Stadt Coburg stellte fest, dass sich evangelische Kirche und Kommune im Jahr 2017 näher gekommen seien.

Das Reformationsmagazin erinnert unter anderem auch an den evangelischen Kirchenkreistag, die Kunstaktion "Lichtkreuze" in einigen Coburger Kirchen, den Neujahrsempfang des Bamberger Erzbischofs Ludwig Schick oder an den Luthertruck, der in Coburg Station gemacht hatte. Die Redaktion leitete Iris Kroon-Lottes. Für die Gestaltung war Aaron Rößner verantwortlich.

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