Tettau
Politik

100 Prozent Zustimmung für Bürgermeister Peter Ebertsch

Der Tettauer Bürgermeister Peter Ebertsch wurde am Freitagabend im Glascafé von 41 Stimmberechtigten als Bürgermeisterkandidat der Bürgerliste für Tettau (BfT) gewählt. Er erhielt somit 100 Prozent de...
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Die BfT schickt erneut Peter Ebertsch (vorne Mitte) ins Rennen um den Bürgermeisterposten. Das Bild zeigt Peter Ebertsch mit den Listenkandidaten und Versammlungsleiter Thomas Reich. Foto: Veronika Schadeck
Die BfT schickt erneut Peter Ebertsch (vorne Mitte) ins Rennen um den Bürgermeisterposten. Das Bild zeigt Peter Ebertsch mit den Listenkandidaten und Versammlungsleiter Thomas Reich. Foto: Veronika Schadeck

Der Tettauer Bürgermeister Peter Ebertsch wurde am Freitagabend im Glascafé von 41 Stimmberechtigten als Bürgermeisterkandidat der Bürgerliste für Tettau (BfT) gewählt. Er erhielt somit 100 Prozent der Stimmen. Der 58-Jährige strebt bei den Kommunalwahlen am 15. März 2020 seine zweite Amtszeit an. Bei der Veranstaltung wurde auch die Kandidatenliste der BfT für den Gemeinderat verabschiedet.

Vor der Abstimmung sprach Thomas Reich, der die Versammlung leitete, von einer Erfolgsgeschichte des Bürgermeisters. Bei der Bürgermeisterwahl im November 2013 sei es eine Sensation gewesen, dass mit Peter Ebertsch zum ersten Mal seit über 50 Jahren ein Bürgermeister gewählt wurde, der nicht das SPD-Parteibuch hatte. Ziel sei es gewesen, Tettau nach vorne zu bringen. In Tettau sei ein Flair des Aufbruchs geschafft worden.

Es gehörte damals eine gehörige Portion Mut dazu, in der SPD-Hochburg als Nicht-SPD-Mitglied für das Amt des Bürgermeisters zu kandidieren. Ebertsch gelang es, Kontakte zu knüpfen, Netzwerke aufzubauen und diese zum Wohl für Tettau einzusetzen. "Der Markt Tettau ist wieder im Gespräch."

Reich betonte, dass sich einiges zum Positiven geändert habe. Unter anderem seien Straßen und Brücken gebaut, Leerstände beseitigt worden. Reich ging auf gelungene Projekte der letzten sechs Jahre unter der Federführung von Peter Ebertsch ein. Unter anderem nannte er den Ausbau der länderübergreifenden Straße von Schauberg nach Judenbach oder den länderübergreifenden Radweg von Kleintettau zum Rennsteig. Er erinnerte zudem, dass aufgrund der Initiative von Ebertsch der Landkreis bereit war, Zuschüsse für die Anschaffung von Feuerwehrdrehleitern zu geben. Für Reich steht fest, dass Tettau durch die BfT gewonnen hat. Tettau habe mehr sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze als Einwohner. Er empfahl deshalb den Tettauern: "Halten Sie an Peter Ebertsch fest."

Erstaunt sei Reich gewesen, als er gelesen habe, dass die SPD Chancen sehe, bei der nächsten Kommunalwahl wiederum den Bürgermeister stellen zu kennen. Aber Mitbewerber gehörten zu einer Demokratie.

Bürgermeister Peter Ebertsch freute sich über das hervorragende Ergebnis. Er bedankte sich für das Vertrauen. Für ihn sei es Ansporn, sich weiterhin mit aller Kraft für seine Gemeinde einzusetzen. "Es gibt noch viel zu tun." Auch künftig gelte: "Gemeinde- vor Parteipolitik!" Er meinte aber auch, ein Bürgermeister könne nicht alles alleine bewegen und gestalten. Als Bürgermeister sei man auf sein Gremium, die Verwaltung, auf Vereine und die Bürger angewiesen. Er bedankte sich bei allen, insbesondere auch bei seinem Gemeinderat, für das gute Miteinander. Über Parteigrenzen hinweg habe man konstruktiv für die Gemeinde zusammengearbeitet. Auch künftig werde gelten: "Miteinander, füreinander - gemeinsam für den Markt Tettau."

Listenplatzierungen

Im Anschluss wurden auch die Gemeinderatskandidaten der BfT nominiert. Diese sind: Peter Ebertsch (Platz 1), Gerhard Löffler (2), Michael Müller (3), Martin Schülein (4), Detlef Kappe (5), Carletta Heinz (6), Sebastian Eschrich (7), Miriam Hanuschke (8), Sarah Neubauer (9), Marvin Kröller (10), Tristan Wunderlich (11), Carsten Löffler (12), Stefan Wick (13), Daniel Raab (14), Annemarie Christel (15), Reinhard Obeck (16). Frank Hammerschmidt (17), Christian Wick (18), Matthias Hanuschke (19), Norbert Brökelschen (20), Bernd Neubauer (21), Adrian Stiehler (22), Udo Spindler (23), Albert Sesselmann (24), Harun Veysel Elkol (25), Carl-August Heinz (26), Annette Christel (27), Falk Wick (28). Ersatzkandidaten sind Wolfgang Hammerschmidt und Ibrahim Iskender. vs

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