Höchstadt a. d. Aisch

100 Prozent Frauenquote ist kein Muss

Ute Salzner, Leiterin des Ortsverbandes der Frauenunion (FU), durfte bei der diesjährigen Hauptversammlung gleich allen ihrer drei Stellvertreterinnen zu ei...
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Vorsitzende Ute Salzner ehrte Christiane Rabl, Pauline Förtsch, Monika Metzler, Judith Späth und Anni Badum (von links) für ihre langjährige Mitgliedschaft. Foto: Larissa Händel
Vorsitzende Ute Salzner ehrte Christiane Rabl, Pauline Förtsch, Monika Metzler, Judith Späth und Anni Badum (von links) für ihre langjährige Mitgliedschaft. Foto: Larissa Händel
Ute Salzner, Leiterin des Ortsverbandes der Frauenunion (FU), durfte bei der diesjährigen Hauptversammlung gleich allen ihrer drei Stellvertreterinnen zu einem Jubiläum gratulieren.
Christiane Rabl, Monika Metzler und Judith Späth wurden für 15, 20 und 30 Jahre Mitgliedschaft in der FU geehrt. Daneben freuten sich Anni Badum und Pauline Förtsch über eine Urkunde zur 25-jährigen Mitgliedschaft. Insgesamt 76 Mitglieder zählt der Ortsverband aktuell, mit hundertprozentiger Frauenquote.


Veranstaltungen schon geplant

Was zunächst logisch klingt, ist seit einiger Zeit nicht mehr ganz so selbstverständlich, denn: "Seit zwei Jahren dürfen auch Männer Mitglieder sein", betonte die Vorsitzende. Nebst dem anderen Geschlecht ist es Salzner aber vor allem wichtig, jüngere Mitglieder zu gewinnen.
In ihrem Bericht über das vergangene Jahr lobte Salzner die konstruktive Zusammenarbeit mit der JU, sowie mit der CSU, was der Vorsitzende der Höchstadter CSU, Alexander Schulz, in seiner Ansprache bestätigen konnte. Auch innerhalb des Ortsverbandes herrsche ein gutes Miteinander, so Salzner. Aktionen wie etwa der Besuch von Seniorenheimen im Advent, Weihnachtsfeier und Kinderfasching trugen im vergangenen Jahr dazu bei. Zudem hatten die Damen die Möglichkeit, einen Vortrag über den Islam und dessen Geschichte sowie einen Vortrag über Gesundheit zu hören.
Auch im Jahr 2016 finden wieder Veranstaltungen und Vorträge statt: Am 15. Juni besucht die Frauenunion eine Einrichtung für Flüchtlinge in Hemhofen und am 5. Oktober referiert Oliver Jugl in Bubenreuth über das Thema Cyber Mobbing. Nach den Veranstaltungsberichten stellte Ute Salzner eine Kampagne der Landesfrauenunion vor, die nach den Vorfällen an Silvester in Köln ins Leben gerufen wurde.
"Selbstverständlich kann ich hier frei und selbstbestimmt leben" heißt diese und soll die von der Bundesregierung beschlossene Verschärfung des Sexualstrafrechts unterstützen, sowie dabei helfen, bestehende Strafbarkeitslücken zu schließen.
Larissa Händel

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