Hausen

1. Häusner Weihnachtsmarkt ist nicht letzter

Der " 1. Häusner Weihnachtsmarkt" am Wochenende war ein Riesenerfolg. Die Organisatoren des in diesem Jahr neu gegründeten Vereins "Unternehmerkreis Hausen"...
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Bei der Weihnachtsmarkt-Premiere in Hausen waren die Stände gut besucht.  Foto. Mathias Erlwein
Bei der Weihnachtsmarkt-Premiere in Hausen waren die Stände gut besucht. Foto. Mathias Erlwein
Der " 1. Häusner Weihnachtsmarkt" am Wochenende war ein Riesenerfolg. Die Organisatoren des in diesem Jahr neu gegründeten Vereins "Unternehmerkreis Hausen" haben mit ihrer Initiative genau den Nerv ihrer Hausener Mitbürgerinnen und Mitbürger getroffen. "Ich bin überglücklich, das hier so etwas realisiert wurde", war etwa aus dem Mund eines Hausener Urgesteins zu hören. "Angenehm überrascht wie viele Leute hier sind" waren andere. Denn neben den Einheimischen wollten viele Gäste aus dem ganzen Umkreis die "Weihnachtsmarkt-Premiere" nicht verpassen - sie wurden nicht enttäuscht.
Im traumhaften Ambiente des "Greifenhofes" waren 13 Stände und eine große Bühne aufgebaut. Vorsitzender und zweiter Bürgermeister Bernd Ruppert eröffnete den Markt um 16 Uhr. Dazu wurde der sich wegen einer Augenerkrankung im Krankenhaus befindende Pfarrer Klaus Weigand via Telefon dazu geschaltet. Er hat schließlich mit dem Organisatoren eine Spendenwette für eine Investition der Pfarrei laufen.
Auch Landrat Hermann Ulm war zur feierlichen Eröffnung gekommen. Höhepunkt war dann der Auftritt des Christkinds: Magdalena Prifling sprach von der Bühne aus den Prolog. Aufführungen der Kindergärten, der Grundschulkinder und musikalische Einlagen des Gesangvereins Hausen, der Bläsergruppe Q12, dem Musikverein Heroldsbach mit dem JeKi-Orchester sorgten für vorweihnachtliche Stimmung. "Ich wünsche den Hausenern, dass dieser Weihnachtsmarkt zu einer Tradition wird", so ein begeisterter Landrat Hermann Ulm. Er durfte als einer der ersten die "Häusner Weiße", einen eigens hergestellten Glühwein, kosten. "Leider dürfen wir unser selbst hergestelltes Produkt nicht `Glühwein` nennen, da gibt es rigide Vorschriften", erklärt zweiter Vorsitzender Wolfgang Knauer. Demnach ist der "Glühwein" in Hausen ein alkoholisches Getränk. Den Gästen war es schnuppe, die "Häusner Weiße" schmeckte so gut, dass am Samstag eine Nachtschicht eingelegt und nachproduziert werden musste.
Ob die Wette mit dem Pfarrer gewonnen und 1500 Euro für einen Plattformlift am "Brunnranga" zum Pfarrheim zusammenkommen sind, war zum Redaktionsschluss noch nicht bekannt.

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