Kronach

1,5 Millionen Zuschüsse

Das Amt für Ländliche Entwicklung blickt für den Landkreis Kronach auf 2016.
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Der im Rahmen der Dorferneuerung neu gestaltete Fußweg zwischen Blumenstraße und Unterer Schulstraße in Theisenort. Foto: ALE
Der im Rahmen der Dorferneuerung neu gestaltete Fußweg zwischen Blumenstraße und Unterer Schulstraße in Theisenort. Foto: ALE
Rund 1,5 Millionen Euro an Zuschüssen schüttete das Amt für Ländliche Entwicklung Oberfranken (ALE) 2016 an Kommunen im Landkreis Kronach aus. Dies geht aus den kürzlich veröffentlichten Landkreisinformationen hervor, die einen Überblick über die Aktivitäten des Amtes im Jahr 2016 geben. Im Landkreis Kronach werden in 30 Ortschaften Dorferneuerungen vom Amt betreut. Damit profitieren etwa 5700 Landkreis-Bürger von diesem Instrument der ländlichen Entwicklung.


Neuverlegung fast aller Leitungen

Größere Planungs- und Baumaßnahmen im Rahmen der Dorferneuerung sind im vergangenen Jahr in Friedersdorf (Markt Pressig) am Dorfgemeinschaftshaus, am Dorfplatz und an der Brücke über den Kleinen Buchbach erfolgt. In Birnbaum-Schlegelshaid (Markt Steinwiesen) waren der Abschluss der Baumaßnahmen am Kirchenvorplatz und der Langen Seite sowie Planungen an der Kurzen Seite, dem Oberen Dorfplatz und für den Neubau eines Dorfgemeinschaftshauses die wichtigsten Themen. Auch in Neuengrün (Stadt Wallenfels) wurden Planungen für den Be-reich um die zentral am Dorfanger und als Einzeldenkmal geschützte Kirche "Mariä Himmelfahrt" diskutiert. Dazu gehört die Schaffung eines barrierefreien Zugangs zum Haupteingang. In Theisenort (Markt Küps) schließlich nutzte die Gemeinde die Neugestaltung von Straßen im Rahmen der Dorferneuerung zur Neuverlegung fast aller Ver- und Entsorgungsleitungen. Damit muss der Belag nur einmal aufgerissen werden. Während die Neugestaltung der Blumenstraße bereits abgeschlossen werden konnte, wurde an der Kellergasse fleißig gearbeitet und die Untere Dorfstraße befand sich noch in der Planungsphase. In Wilhelmsthal und Weißenbrunn fanden Seminare, Arbeitskreissitzungen und Workshops sowie Begehungen in allen Ortsteilen statt. Ziel ist es, unter intensiver Bürgerbeteiligung jeweils ein Gemeindeentwicklungskonzept zu erstellen. Dabei soll der Handlungsbedarf für die Ortsteile sowie eine Rangfolge zur Durchführung von Maßnahmen, z.B. im Rahmen von Flurneuordnungen oder Dorferneuerungen, anhand der Dringlichkeit ermittelt werden. red

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