Würzburg

Würzburger Zittersieg in der Verlängerung

Die S.Oliver Baskets Würzburg gewinnen gegen Bremerhaven mit 71:69 und kommen der Playoff-Qualifikation wieder einen Schritt näher.
Artikel drucken Artikel einbetten
Chester Frazier gegen Anthony Canty. Foto: Tobias Köpplinger
+26 Bilder
Dieser letzte Pfiff ließ die Halle erstarren. 61:61. John Little hatte auf Robert Tomaszek gespielt. Ballverlust. Angriff Bremerhaven. Noch sieben Sekunden. Chris McNaughton rannte sich zwischen lauter weißen Armen fest, dann der Pfiff. Stopp. Foul? Schrittfehler, entschied der Schiedsrichter, es blieb beim 61:61. Verlängerung. Und es blieb knapp.
Nur einmal hatten sich die Würzburger zuvor in der regulären Spielzeit absetzen können, führten ganz am Anfang mit 7:0. Danach trafen die Baskets kaum noch: Nur 20 von 37 Freiwürfen saßen, insgesamt lag die Würzburger Trefferquote bei gerade 35 Prozent. Eigentlich zu wenig. Aber Bremerhaven traf genauso schlecht. Eisbären Trainer Douglas Spreadly sagte nach dem Spiel: "Wenn wir unsere Freiwürfe besser getroffen hätten, dann hätten wir dieses Spiel gewonnen." So aber war es wie immer, wenn Spradley und John Little aufeinander treffen: Eng, hitzig, umkämpft. Bremerhaven konnte sich zwischenzeitlich mit 48:35 absetzen, aber Würzburg kam wieder. Durch Jermaine Bucknor, der erst einen Dreier traf, dann zwei Punkte und einen Freiwurf folgen ließ: 43:48. Und durch Chris Kramer, der nach einem 10:0-Lauf der Baskets per Freiwurf zum 53:53 traf.
Dann die Verlängerung. Und wieder Fehlwürfe, Pässe ins Nichts. Ben Jacobson traf einen Dreier, Chris Kramer legt ab und bekam einen Bonusfreiwurf, 69:64. Wieder kam Bremerhaven. Erst als Chester Frazier von der Freiwurflinie traf und auf der Gegenseite Jason Cains Ball nur am Ring landete, war das Spiel entschieden und John Patrick war erleichtert. "Wir haben heute nicht unser bestes Spiel gemacht, aber trotzdem 110 Prozent gegeben," sagte der Würzburger Trainer. Es hat gereicht.

Kommentare (0)

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren