«Es gibt keinen Maulkorb und diesbezüglich keine Vorgabe der FIFA. Er darf sich nach Spielen in der Bundesliga selbstverständlich äußern», sagte ein FIFA-Sprecher und betonte: «Wir bitten die Schiedsrichter nur, Kommentare oder Anfragen, die die WM betreffen, mit uns abzusprechen.» Zudem sollten die für die WM in Brasilien nominierten Unparteiischen keine Freundschaftsspiele von WM-Teilnehmern pfeifen.

Der Schiedsrichterabteilungsleiter des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), Lutz Michael Fröhlich, hatte am Vortag in Hannover gesagt: «Sie müssen damit rechnen, dass sich Brych nach den Bundesliga-Spielen nicht mehr äußert. Das ist eine Vorgabe der FIFA.» Der 38-jährige Brych ist einer von 25 Schiedsrichtern bei der WM.