«Es waren mehrere Hundert Fans in Frankfurt vor Ort. Da gab es schon die Gespräche, machen wir mit dem 12:12-Protest weiter oder nicht», sagte Markhardt weiter. An den vergangenen drei Spieltagen hatten die Anhänger in den Stadien mit ihrer Schweigeaktion über 12 Minuten und 12 Sekunden protestiert.

Die Fanorganisationen würden sich nicht «zum Büttel» von Ligapräsident Reinhard Rauball machen, kündigte Markhardt an. «Entweder Dialog von Anfang an, oder man lässt es gleich bleiben. Allerdings werden wir uns nicht von Herrn Rauball ein Sicherheitspapier vor die Nase setzen lassen, das wir dann auch noch umsetzen sollen.»

Ben Praße von der Fanvereinigung «Unsere Kurve» sagte, dass noch keine organisierten Maßnahmen geplant seien: «Wie die einzelnen Fans reagieren, wird man am Wochenende sehen.» Die Frustration sei groß, erklärte Alex Schulz von «ProFans»: «Die Gefahr ist groß, dass jetzt Probleme auftreten, die es vorher nicht gab.»