«Es wäre für uns komplett unrealistisch zu glauben, dass wir 2013/2014 wieder ins Halbfinale oder ins Finale der Champions League kommen», sagte der Geschäftsführer des Fußball-Bundesligisten in einem Interview der «Westdeutsche Allgemeine Zeitung».

Dass sich aber nach den Erfolgen in den vergangenen Jahren die Erwartungshaltungen an die Borussia trotz der 1:2-Finalniederlage gegen Bayern München verändert haben, könne er nachvollziehen. Doch Watzke betonte: «Wir müssen Realisten bleiben.»

Auch innerhalb des Vereins gibt es neue Ansprüche. «Wir müssen eine Symbiose aus Langfristigkeit und Kurzfristigkeit finden. Das heißt: Wenn Mario Götze zu den Bayern geht, können wir nicht einen Spieler holen, der uns erst in drei Jahren weiterbringt», sagte Watzke. Als Götze-Ersatz wurde daher für 25 Millionen Euro Henrich Mchitarjan verpflichtet. Watzke rechtfertige die Transfersumme: «Wenn sich ein Club so entwickelt, wie es Borussia Dortmund getan hat, dann kann man nicht mit 21-Jährigen weiterspielen. So kommen wir international keinen Meter weiter.»