«Das wäre super, wenn Michael kommen würde. Das wäre gut für die Liga und für ihn natürlich auch», sagte der ehemalige Bundesliga-Profi der Tageszeitung «Die Welt». Der 35-Jährige spielt seit vergangenen Sommer für den Toronto FC in der nordamerikanischen Fußball-Profiliga MLS.

«Hier hätte er dann endlich seine Ruhe», meinte Frings über seinen alten Kumpel Ballack . «Denn hier interessiert es wirklich keinen Menschen, was du machst oder wer du bist - ob Michael Ballack, Torsten Frings oder Thierry Henry, der ja ebenfalls in der MLS spielt.»

Ballacks Berater Michael Becker hatte vor wenigen Tagen angekündigt, dass der ehemalige Kapitän der Nationalmannschaft in die MLS gehen würde. Der Verein stünde aber noch nicht fest. Ballacks Vertrag bei Bayer Leverkusen läuft zum Ende der Saison aus. Vor zwei Wochen hatte auch Ex-Nationalspieler Arne Friedrich seinen Wechsel zu den Chicago Fire bekanntgegeben.

Frings, der lange Jahre für Werder Bremen, Borussia Dortmund und Bayern München in der Bundesliga spielt, hält das Niveau in der MLS für ansprechend. «Es gibt ein paar Mannschaften, die könnten sicherlich von der Qualität her mit den Mannschaften aus dem unteren Tabellendrittel der Bundesliga mithalten», meinte der Mittelfeldspieler. Dazu zähle er auch sein Team. Insgesamt sieht er aber auch, «dass wir in Amerika noch einen großen Rückstand haben».