Weidenbach
Vergiftet

Vorsicht vor Giftködern in Mittelfranken: Zwei Hunde bereits schwer verletzt

Hundebesitzer im Kreis Ansbach sollen laut Polizei vorsichtig sein. Die Fälle von ausgelegten Giftködern häufen sich.
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Hundebesitzer im Kreis Ansbach sollen laut Polizei vorsichtig sein. Die Fälle von ausgelegten Giftködern häufen sich. Symbolfoto: Julian Stratenschulte/dpa
Hundebesitzer im Kreis Ansbach sollen laut Polizei vorsichtig sein. Die Fälle von ausgelegten Giftködern häufen sich. Symbolfoto: Julian Stratenschulte/dpa
Wie der Polizeiinspektion Ansbach angezeigt wurde, wurden seit Januar 2018 drei Hunde Opfer eines Unbekannten, der vermutlich Giftköder in Weidenbach ausgelegt hatte. Die Polizei warnt deshalb und bittet Hundebesitzer um erhöhte Vorsicht.

Der Bereich kann laut Polizei auf die bei vielen Hundebesitzern beliebten Wege rund um die Kläranlage in Weidenbach eingegrenzt werden.


Diese drei Fälle sind bekannt:

Mitte Januar nahm ein Weimaraner-Rüde vermutlich einen mit Rattengift präparierten Köder auf, da er schlagartig aus Augen, Ohren und Fang blutete. Es folgte eine kostenintensive stationäre Behandlung in einer Tierklinik.

Im März diesen Jahren zeigte ein junger Mischlingshund plötzlich Ausfallerscheinungen, auch hier vermutete die konsultierte Tierärztin Gift. Das Tier erblindete innerhalb weniger Tage vollständig.

Ende April brachte dann eine Besitzerin vorsorglich ihre zweijährige Mischlingshündin zum Tierarzt, da diese eine auf Zeitungspapier drapierte Portion Hackfleisch und Katzennassfutter gefunden und eine geringe Menge davon gefressen hatte.


Vorsicht!

Die Polizeiinspektion Ansbach bittet Hundehalter um erhöhte Vorsicht in diesem Bereich. Außerdem werden Zeugen gebeten, Beobachtungen unter der Telefonnummer 0981/9094-121 der Polizei zu melden.


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