Bettenfeld
Unfall

Mittelfranken: Drei Menschen sterben bei tragischem Unfall - Verletzte weiterhin in Lebensgefahr

Der schwere Unfall im Landkreis Ansbach hat ein weiteres Todesopfer mit sich gezogen. Nachdem bereits zwei Menschen an der Unfallstelle gestorben sind, erlag eine 19-Jährige im Krankenhaus ihren Verletzungen. Ein 14-jähriger Junge schwebt weiterhin in Lebensgefahr.
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Ein Unfall im Landkreis Ansbach kostete drei Menschenleben und forderte mehrere Verletzte. Am Sonntagnachmittag (04.08.2019) ist es gegen 14.50 Uhr auf der Staatsstraße 1040 zwischen dem Rothenburger Ortsteil Herrnwinden (Landkreis Ansbach) und der Gemeinde Buch (Baden-Württemberg) zu einem tragischen Verkehrsunfall mit zunächst zwei getöteten und sieben schwer verletzten Menschen gekommen. Zwischenzeitlich erlag eine weitere Beteiligte ihren schweren Verletzungen.

Zusammenstoß auf Kreuzung: VW wird auf wartenden Peugeot geschleudert

Gegen 14.50 Uhr überquerte laut offiziellem Pressebericht der Polizei der Fahrer eines Ford Fiesta von Lohr kommend, an einer mit Stoppschild geregelten Kreuzung, die vorfahrtsberechtigte Staatsstraße 1040 in Richtung Bettenfeld. Das Fahrzeug war mit fünf Menschen besetzt. Dabei kam es zum Zusammenstoß mit einem VW Golf, der die Staatsstraße in westlicher Richtung befuhr. Durch den Aufprall wurde der Volkswagen auf einen an der Kreuzung wartenden Peugeot geschleudert.

Zwei Menschen sterben noch an der Unfallstelle

Im Wagen des Fahrers, der auf die Kreuzung auffuhr, saßen fünf Menschen, von denen zwei 20 und 41 Jahre alte Männer noch am Unfallort starben. Die drei weiteren Insassen wurden schwer verletzt. Vier Menschen in den beiden anderen Autos wurden ebenfalls schwer verletzt. Sie wurden in Krankenhäuser eingeliefert.

In der Nacht zum Montag (05.08.2019) erlag eine 19-jährige Frau, welche Mitfahrerin im Ford Fiesta war, ihren schweren Verletzungen. Ein 14-jähriger Junge, welcher ebenfalls Insasse dieses Autos war, schwebt nach ärztlicher Auskunft weiterhin in akuter Lebensgefahr.

Drei Rettungshubschrauber waren im Einsatz

Zur Versorgung der Verletzten waren drei Rettungshubschrauber an der Unfallstelle gelandet. Die Polizeiinspektion Rothenburg ob der Tauber ist mit der Unfallaufnahme betraut. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde zur genauen Klärung der Unfallursache ein Gutachter hinzugezogen.

Die Feuerwehren Schillingsfürst, Insingen, Wörnitz, Rothenburg ob der Tauber, Oestheim, Wettringen und Gebsattel unterstützen die Polizei bei den Bergungs-, Absperr- und Umleitungsmaßnahmen. Zur Betreuung der Ersthelfer sind Notfallseelsorger im Einsatz. Die Staatsstraße 1040, sowie die Kreisstraße AN 6 waren für den Verkehr in beiden Richtungen gesperrt.

Wie die Bildagentur News5 am Sonntagabend noch mitteilte, hatten die Rettungskräfte an der Unfallstelle zu allem Überfluss auch noch mit Schaulustigen zu kämpfen. Seitens der Polizei gab es zu etwaigen Problemen mit Schaulustigen allerdings keine Angaben.

Tags zuvor hatte sich ebenfalls im Kreis Ansbach ein Auto nach einem Unfall mehrfach überschlagen. Der nicht angeschnallte Fahrer wurde dabei verletzt.

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