Ansbach
Tödlicher Unfall

Frontalcrash nach Überholmanöver im Kreis Ansbach: Ein Toter und ein lebensgefährlich Verletzter

Bei einem Frontalzusammenstoß zweier Autos am Freitag ist bei Ornbau (Landkreis Ansbach) ein 75 Jahre alter Autofahrer ums Leben gekommen. Schon am Morgen hatte sich im Kreis Ansbach ein tödlicher Unfall ereignet.
Artikel drucken Artikel einbetten
Frontalcrash bei Ornau im Landkreis Ansbach. Für einen 75-Jährigen kam leider jede Hilfe zu spät. Der Autofahrer starb noch am Unfallort. Ein weiterer verletzte sich lebensgefährlich. Foto: NEWS5 / Goppelt
Frontalcrash bei Ornau im Landkreis Ansbach. Für einen 75-Jährigen kam leider jede Hilfe zu spät. Der Autofahrer starb noch am Unfallort. Ein weiterer verletzte sich lebensgefährlich. Foto: NEWS5 / Goppelt
+1 Bild

Bei einem schweren Verkehrsunfall im Landkreis Ansbach ist am Freitagnachmittag ein Autofahrer getötet worden. Bei einem Überholvorgang stießen zwei Autos bei Ornbau frontal zusammen. Es ist bereits der zweite tödliche Unfall im Kreis Ansbach innerhalb eines Tages. Am Freitagmorgen war ein 43-jähriger Autofahrer auf der Staatsstraße 2220 zwischen Königshofen und Burk ums Leben gekommen.

Wie die Polizei Mittelfranken am Freitagabend mitteilte, fuhr gegen 14.15 Uhr ein 29-jähriger Autofahrer mit seinem Fahrzeug auf der Kreisstraße 55 von Mörsach kommend in Fahrtrichtung Gern. Nach bisherigen Erkenntnissen kam es während eines Überholvorganges zum Frontalzusammenstoß mit einem entgegenkommenden Auto, das von einem 75-jährigen Mann gelenkt wurde. Anschließend touchierte das Fahrzeug des 29-Jährigen noch den Anhänger eines Lkw.

Autofahrer in Fahrzeugen eingeklemmt - 75-Jähriger stirbt

Beide Autofahrer mussten durch die alarmierte Feuerwehr aus ihren Fahrzeugen befreit werden. Der 75-Jährige erlitt so schwere Verletzungen, dass er noch an der Unfallstelle starb. Der 29-Jährige kam mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus. Der 25-jährige Fahrer des Lkw blieb unverletzt.

Zur Klärung des Unfallgeschehens wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft ein Sachverständiger hinzugezogen. Die Unfallstelle war bis zum Ende der Unfallaufnahme durch die Polizeiinspektion Ansbach und den anschließenden Räumungsarbeiten komplett gesperrt.

Eingesetzt waren zahlreiche Einsatzkräfte des Rettungsdienstes sowie der Freiwilligen Feuerwehren der umliegenden Gemeinden.



Für diesen Artikel wurde die Kommentarfunktion deaktiviert.