Windelsbach
Absturz

Militärhubschrauber fliegt bei A7 in Hochspannungsleitung - Pilot muss notlanden

Ein Militärhubschrauber der US-Armee ist am Dienstagabend in Mittelfranken abgestürzt. Dabei beschädigte er eine Hochspannungsleitung und musste notlanden.
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Schreck in Windelsbach (Landkreis Ansbach): Ein Militärhubschrauber der US-Armee ist am Dienstagabend zwischen Linden und Nordenberg abgestürzt. Der Kampfhubschrauber touchierte die Stromleitung und beschädigte diese schwer.

Der Hubschrauber musste daraufhin mit schweren Beschädigungen an der Front notlanden. Die beiden Piloten hatten allerdings Glück, sie blieben unverletzt. Das bestätigte Johannes Hofmann, Kreisbrandmeister im Landkreis Ansbach, an der Unfallstelle.

Kampfhubschrauber stürzt ab: A7 musste voll gesperrt werden

Wie die Autobahndirektion Nordbayern am Mittwoch mitteilte, sind durch den Unfall zwei Strommasten beschädigt worden. Nach Aussage des Netzbetreibers war deswegen die Standsicherheit der Strommasten nicht gewährleistet und dadurch eine Gefährdung der Verkehrsteilnehmer der A7 durch herunterfallende Stromleitungen nicht ausgeschlossen.

Die A7 musste aus diesem Grund zwischen den Anschlussstellen Bad Windsheim und Rothenburg o.d.T. in beide Fahrtrichtungen gesperrt werden. Die Sperrung wurde am Mittwoch gegen 13 Uhr wieder aufgehoben.

Anwohner beschwert sich über Militärübungen und gefährliche Flugmanöver

Anwohner Jürgen Weidmann, der unweit der Absturzstelle wohnt, prangerte die Militärübungen mit den Hubschraubern an. Er berichtet: "Es gibt andauernd Probleme mit Hubschraubern." Er hätte sich schon mehrfach beschwert, weil die Amerikaner auf diesem Gelände immer Übungen durchführen. Dabei flögen sie regelmäßig knapp unter der Hochspannungsleitung durch. Für Weidmann ist das ein Unding. "Für die Anwohner ist das richtig gefährlich", sagt er.

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