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Ansbach
Abgehauen

Tierisch genervt von Corona - 10-Jähriger schleicht nachts aus dem Haus

Mit einem Rucksack voll Kleidung und Mundschutz-Masken wollte ein 10-Jähriger aus Ansbach von zu Hause weglaufen. Der Grund: Corona hat ihm die Schullaufbahn zerstört.
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Gewalt an Kinder
Ein 10-Jähriger aus Ansbach wollte von zu Hause weglaufen - weil er genervt von der Corona-Krise war. Symbolfoto: Ole Spata/dpa

Die Corona-Krise macht es uns allen schwer. Ein 10-Jähriger aus Ansbach hatte nun die Nase voll und versuchte in der Nacht auf Mittwoch von zu Hause abzuhauen. Nach Informationen der Polizeiinspektion Ansbach schlich sich der Junge gegen 01.00 Uhr aus seinem Elternhaus.

Bepackt mit einem Rucksack voll Kleidung und Mundschutz-Masken - von denen er auch vorbildlich eine trug - machte sich der 10-Jährige auf den Weg. Für ein bestimmtes Ziel seiner Flucht hatte er sich noch nicht entschieden.

10-Jähriger läuft weg, weil ihn Corona "tierisch nervt"

Nachdem mehrere Passanten den Jungen bei der Polizei gemeldet hatten, wurde er schließlich in Nähe des Ansbacher Bahnhofs aufgegriffen. Der Polizei sagte er, er sei weggelaufen, weil ihn "die ganze Corona-Sache tierisch nervt" und ihm außerdem "die Schullaufbahn zerstört hat".

Der Junge wurde anschließend zu seiner Mutter zurückgebracht. Diese hatte bereits geschlafen und noch nichts vom nächtlichen Ausflug ihres Sohnes bemerkt.