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Ansbach
Zahlreiche Verstöße

Polizei will Party in Ansbach beenden - im Nebenzimmer machen die Beamten eine überraschende Entdeckung

Eigentlich wollten die Beamten nur eine unerlaubte Ansammlung von Menschen in einem Lokal beenden. Im Nebenzimmer entdeckte die Polizei allerdings verbotene Gegenstände - und eine etwas sonderbare Einrichtung für eine Kneipe.
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In einem Lokal in Ansbach hielten sich am Montagabend mehrer Menschen auf, obwohl das die aktuellen Ausgangsbeschränkungen verbieten. Als die Polizei diese Ansammlung auflösen wollten, fanden sie noch weitere, unerwartete, Verstöße. Symbolfoto: voodoovood/pixabay.com
In einem Lokal in Ansbach hielten sich am Montagabend mehrer Menschen auf, obwohl das die aktuellen Ausgangsbeschränkungen verbieten. Als die Polizei diese Ansammlung auflösen wollten, fanden sie noch weitere, unerwartete, Verstöße. Symbolfoto: voodoovood/pixabay.com

In Lokal gegen Ausgangsbeschränkungen verstoßen - im Nebenzimmer findet Polizei eine Überraschung: Am Montag (23. März, 2020) fiel einer Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Ansbach in der Ansbacher Innenstadt gegen 22 Uhr ein Lokal auf, weil daraus lautstark Gespräche zu vernehmen waren und außerdem ein reger Personenverkehr herrschte.

Bei einer Kontrolle des im Innenraum wurde festgestellt, dass dort mehrere Menschen im Alter von 43 bis 56 Jahren zusammensaßen und alkoholische Getränke konsumierten. Der 46-jährige Gastronom war ebenfalls in dieser Runde dabei. Er besaß allerdings keine Erlaubnis zum Ausschank alkoholischer Getränke.

Überraschung im Nebenraum des Ansbacher Lokals

In einem Nebenraum standen mehr als die erlaubten Glücksspielautomaten, außerdem waren weitere verwaltungsrechtliche Vorschriften nicht eingehalten worden. Neben den Glücksspielautomaten wurde auch ein nicht genehmigter Wettautomat festgestellt.

In dem Lokal befand sich zudem ein komplett ausgestatteter Frisör-Salon, allerdings hatte der 46-jährige Gastronom dieses Gewerbe nicht angemeldet. Der Wirt und seine Gäste müssen sich nun wegen Verstößen nach dem Infektionsschutzgesetz verantworten.

Gegen den 46-jährigen Gastronom wird zudem noch wegen Straftaten nach dem Strafgesetzbuch und der Abgabenordnung sowie wegen Verstößen gegen weitere verwaltungsrechtliche Vorschriften ermittelt.

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