Burk
Brandstiftung

Kreis Ansbach: Mann dreht durch - Polizisten angegriffen und Wohnung in Brand gesteckt

Zunächst ging es nur um Ruhestörung, doch als Polizisten am Freitagmorgen bei einem Haus in Burk ankamen, eskalierte die Lage: Der Bewohner verbarrikadierte sich und legte schließlich ein Feuer.
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Zunächst ging es nur um Ruhestörung, doch als Polizisten am Freitagmorgen bei einem Haus in Burk ankamen, eskalierte die Lage: Der Bewohner verbarrikadierte sich und legte schließlich ein Feuer.  Symbolbild: Patrick Seeger/dpa
Zunächst ging es nur um Ruhestörung, doch als Polizisten am Freitagmorgen bei einem Haus in Burk ankamen, eskalierte die Lage: Der Bewohner verbarrikadierte sich und legte schließlich ein Feuer. Symbolbild: Patrick Seeger/dpa
Wegen Sachbeschädigung und Brandstiftung muss sich ein 40-jähriger Mann in Burk im Landkreis Ansbach verantworten. Dies teilt die Polizei mit.

Der Einsatz begann, als sich in den frühen Morgenstunden des Freitags Zeugen bei der Polizei meldeten: Ein Mann ziehe grölend durch die Ortschaft Burk und beschädigte dabei immer wieder Gegenstände.


Mann wirft Gegenstände nach Polizisten


Gegen 02.00 Uhr ging dann eine Meldung über die nächtliche Ruhestörung bei der Polizei ein. Als eine Streife in Burk eintraf, verbarrikadierte sich der 40-Jährige in seinem Haus im Flinsweg, schlug sämtliche Fensterscheiben ein und warf Gegenstände nach den Beamten aus dem Fenster.


40-Jähriger steckt seine Wohnung in Brand


Der Mann war auch durch gutes Zureden nicht zu beruhigen und legte schließlich in den Räumen des Hauses Feuer. Als die Hitze zu groß wurde, flüchtete er aus dem Haus und konnte von den Polizeibeamten festgenommen werden.

Der 44-Jährige wurde wegen einer Rauchgasintoxikation zunächst ins Krankenhaus nach Ansbach gebracht und wird heute in eine Fachklinik eingewiesen.

Die Freiwilligen Feuerwehren Burk und Wieseth konnten den Brand schnell löschen, so dass nur zwei Räume vom Feuer beschädigt wurden. Der Schaden wird auf etwa 10.000 Euro geschätzt.


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