Ansbach
Foodsharing-Verteilstation

Initiative für Lebensmittelrettung: In Ansbach werden jetzt Obst und Gemüse gratis verteilt

Ein Zeichen gegen die Wegwerfgesellschaft setzt die Ansbacher Initiative "Respect": Sie hat ein Foodsharing-Projekt zur Lebensmittelrettung gestartet. Ab sofort ist übrig gebliebenes Obst und Gemüse kostenlos an einer Verteilstation erhältlich.
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Nicht alle Lebensmittel, die im Müll landen, sind schlecht. Das findet auch die Initiatoren der Ansbacher Verteilstation für Lebensmittelrettung. Foto: Frank May/dpa
Nicht alle Lebensmittel, die im Müll landen, sind schlecht. Das findet auch die Initiatoren der Ansbacher Verteilstation für Lebensmittelrettung. Foto: Frank May/dpa

In Ansbach ist eine Verteilstation zur Lebensmittelrettung eröffnet worden. Hinter dem Projekt steht Respect, ein Ansbacher Kulturprogramm zu Umweltschutz und Klimawandel. Der Hintergrund der Foodsharing-Aktion liegt auf der Hand: Unmengen von Lebensmitteln würden tagtäglich sinnlos weggeworfen, unterstreicht Respect auf seinem Internetauftritt.

Foodsharing in Ansbach: Immer mittwochs öffnet die Verteilstation

Die Ansbacher Lebensmittelretter bestehen aus einer kleinen Gruppe engagierter Menschen, die eine Verteilstation für übrig gebliebenes Obst und Gemüse eröffnet haben und ganzjährig betreiben wollen. Kostenlos erhältlich ist die Ware jeden Mittwoch von 14 bis 18.30 Uhr vor dem Laden "Ansbach umgedacht" in der Kronenstraße 2.

Die Waren kommen unter anderem von Händlern des Ansbacher Wochenmarktes und einer Supermarktkette. Zum Start sollen ausschließlich Obst und Gemüse erhältlich sein.

Bei großer Nachfrage und respektvollem Umgang mit den Lebensmitteln und dem Standort könnte das Projekt aber weiter machen, meinen die Macher.

In Bayern sorgte vor kurzem ein Fall von "Containern" für Aufsehen: Studentinnen wurden verurteilt, weil sich Lebensmittel aus dem Müll holten



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