Herrieden

Wohnhaus in Franken brennt - Anwohner rettet bewusstlosen Bewohner (22)

Einsatzkräfte der Feuerwehr mussten am Freitagmorgen ein Feuer in einem Einfamilienhaus im mittelfränkischen Herrieden löschen. Zwei Menschen wurden verletzt.
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Am frühen Freitagmorgen ist in Herrieden ein Einfamilienhaus in Brand geraten. Symbolfoto: Ronald Rinklef
Am frühen Freitagmorgen ist in Herrieden ein Einfamilienhaus in Brand geraten. Symbolfoto: Ronald Rinklef

Im mittelfränkischen Herrieden (Landkreis Ansbach) ist am frühen Freitagmorgen (17. Januar 2020) ein Wohnhaus in Brand geraten. Wie ein Sprecher des Polizeipräsidiums Mittelfranken auf Nachfrage von inFranken.de berichtet, wurde das Feuer gegen 6.30 Uhr entdeckt. Das Haus ist derzeit nicht bewohnbar.

Bisher ist unklar, warum das Feuer im Obergeschoss des Zweifamilienhauses ausgebrochen ist. Die Kriminalpolizei Ansbach hat die Ermittlungen dazu aufgenommen. Zwei Männer wurden in der Folge des Brandes verletzt. Sie erlitten schwere Rauchgasintoxikationen, wie die Polizei berichtet.

Anwohner riefen die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Mittelfranken als sie Flammen aus dem Obergeschoss des Hauses sahen. Beim Eintreffend er Einsatzkräfte stand der Dachstuhl bereits in Vollbrand.

22-jähriger Bewohner bewusstlos - Anwohner rettet ihn

Die Kräfte der Feuerwehr schafften es schnell das Feuer zu löschen und verhinderten so, dass die Flammen auch auf benachbarte Gebäude übergreifen konnte. Der 22-jährige Bewohner der Brandwohnung von einem 47-jährigen Anwohner bewusstlos gefunden und aus dem Haus gerettet.

Hierbei erlitten beide Männer Rauchgasintoxikationen, weshalb sie im Krankenhaus medizinisch versorgt werden müssen. Ein weiterer Bewohner des Hauses konnte sich selbst aus dem Haus flüchten und blieb unverletzt.

Das Haus ist derzeit nicht bewohnbar. Den Schaden schätzt die Polizei auf rund 250.000 Euro.

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