Ansbach
Gefährliches Beweismittel

Bei Gerichtsprozess in Franken: Samuraischwert verletzt Richter

Während einer Gerichtsverhandlung in Ansbach hat sich ein Richter an einem Samuraischwert geschnitten. Die Waffe diente im Prozess als Beweismittel.
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In Ansbach hat sich ein Richter in einem Prozess an einem Samuraischwert verletzt. "Es war ein kleiner Schnitt, der relativ stark geblutet hat", sagte ein Sprecher des Landgerichts. Symbolbild: pixabay/padrinan
In Ansbach hat sich ein Richter in einem Prozess an einem Samuraischwert verletzt. "Es war ein kleiner Schnitt, der relativ stark geblutet hat", sagte ein Sprecher des Landgerichts. Symbolbild: pixabay/padrinan

Gefährliches Beweismittel: Richter schneidet sich im Prozess an Samuraischwert. Ein Richter hat sich in einem Prozess im mittelfränkischen Ansbach an einem Samuraischwert geschnitten. "Es war ein kleiner Schnitt, der relativ stark geblutet hat", sagte der Sprecher des Landgerichts, Daniel Hader, am Dienstag (14. Januar 2020).

Samuraischwert als Beweismittel: Richter verletzt sich an Klinge

In der Verhandlung am vergangenen Donnerstag ging es um die Unterbringung eines Mannes in einer Psychiatrie, der eine Brandstiftung und mehrere Sachbeschädigungen begangenen haben soll - letztere möglicherweise mit dem Samuraischwert.

Der Richter zog nach Angaben von Hader das Schwert aus der Scheide, um es in Augenschein zu nehmen. Dabei verletzte er sich an der Klinge. "Kleine Unterbrechung - ich hol' mir mal ein Pflaster", sagte der Richter nach einem Bericht der "Fränkischen Landeszeitung".

Am Ende versorgte ein Arzt, der Gutachter in dem Prozess war, den Verletzten. "Er hat ihn fachmännisch verpflastert", sagte Hader. Danach ging die Verhandlung weiter.

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