Ansbach
Norovirus

Aggressiver Norovirus in fränkischer Klinik ausgebrochen: Dutzende Patienten und Mitarbeiter erkrankt

Im mittelfränkischen Ansbach ist der Norovirus ausgebrochen: Knapp 50 Menschen sind wahrscheinlich betroffen. Klinik und Gesundheitsamt haben bereits reagiert.
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In einer Ansbacher Lungenklinik ist der Norovirus ausgebrochen. Symbolbild: Felix Kaestle/dpa
In einer Ansbacher Lungenklinik ist der Norovirus ausgebrochen. Symbolbild: Felix Kaestle/dpa

Norovirus in Ansbacher Rangauklinik: Im mittelfränkischen Ansbach tritt derzeit der Norovirus vermehrt auf. In der Rangauklinik in Ansbach sind Patienten und Mitarbeiter davon betroffen. Wie die Klinik gegenüber inFranken.de bestätigte, sind vermutlich 45 Menschen im Haus vom Virus betroffen. In fünf Fällen wird definitiv davon ausgegangen, in den anderen Fällen "spricht alles dafür", so Pressesprecher Thomas Schaller.

Ansbach: Norovirus breitet sich in Klinik aus

Seit einigen Tagen treibt der Norovirus nun sein Unwesen in der Rangauklinik. Es sei zunächst nicht aufgefallen, da vereinzelte Magen-Darm-Erkrankungen gängig seien, so Schaller. Im Laufe der Woche sei jedoch das Gesundheitsamt eingeschaltet worden, da sich die Hinweise vermehrt haben.

Mittlerweile wurden zahlreiche Maßnahmen getroffen, um den Virus einzudämmen: Unter anderem wird die Verpflegung in der Klinik nicht mehr als Buffet angeboten, da dies zu Hygienemängeln führen kann. Zusätzlich wurden die Dosen an Desinfektionsmittel erhöht.

Da es sich bei der Rangauklinik um eine Lungenklinik handelt, arbeitet das Klinikum nun mit externen Ärzten zusammen, um den Norovirus zu behandeln. Den Patienten stehe offen, an wen sie sich dabei wenden. Beim Norovirus handelt es sich um einen relativ aggressiven Magen-Darm-Infekt. Die Symptome der Krankheit sind:

  • starker Durchfall
  • womöglich heftiges Erbrechen
  • Bauchschmerzen und Übelkeit
  • Müdigkeit, Gliederschmerzen und Kopfschmerzen
  • womöglich Fieber

Was tun, wenn der Norovirus ausbricht?

Da die Krankheit dem Körper Flüssigkeit entzieht, sollten Betroffene viel trinken. Den Magen-Darm-Ärzten zufolge lässt sich eine Trinklösung ganz einfach selbst herstellen. Dafür einen Liter stilles Mineralwasser, Kräuter- oder Früchtetee mit einem Teelöffel Kochsalz und sieben bis acht Teelöffeln Trauben- oder Haushaltszucker mischen. Cola und Salzstangen seien dagegen nicht das Mittel der Wahl.

tu

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