Wilburgstetten
Verunreinigung

Pumpe nicht abgeschaltet: Etwa 300 Liter Öl sickern in Wilburgstetten in Boden

Am Montagabend sind in Wilburgstetten im Kreis Ansbach rund 300 Liter Öl ins Erdreich gesickert.
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Symbolfoto: Christopher Schulz
Symbolfoto: Christopher Schulz
Am Montag, um 18.30 Uhr, wurde ausgelaufenes Heizöl auf dem Gelände eines Fuhrunternehmens In den Sandäckern gemeldet.

Ein 46-jähriger Arbeiter pumpte aus einem Erdtank den Kraftstoff in einen 1000 Liter fassenden Tank auf einem Lkw. Damit sollte am Dienstag in einer nahen Sandgrube eine Sandwaschanlage betrieben werden.

Weil der Pumpvorgang erfahrungsgemäß etwa 40 Minuten dauert, bat der 46-jährige einen 24-jährigen Kollegen die Pumpe rechtzeitig abzuschalten und machte Feierabend.

Der 24-jährige hatte den Auftrag entweder nicht verstanden oder vergessen, weshalb die Pumpe weiter förderte und vermutlich zwischen 200 und 300 Liter Öl in dem Boden sickerten und in die Kanalisation lief.

Eine technische Sicherung, beispielsweise eine automatische Abschaltung bei vollem Tank, war nicht angebracht.

Der Feuerwehr Wilburgstetten gelang es, zu verhindern, dass das Öl von der Kanalisation in die Kläranlage läuft. Eine Spezialfirma reinigte noch am Abend das Kanalsystem. Heute wird der Boden ausgebaggert und entsorgt. Eine Schadenshöhe kann noch nicht genannt werden. Das Wasserwirtschaftsamt Ansbach wurde eingeschaltet und ein Strafverfahren wegen Bodenverunreinigung eingeleitet.
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