Neuendettelsau
Gewaltverbrechen

Nach Messerangriff im Kreis Ansbach: Frau verliert ihr ungeborenes Kind

Die bei einem Messerangriff verletzte junge Frau in Neuendettelsau im Landkreis Ansbach schwebt weiter in Lebensgefahr. Zudem war sie schwanger.
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Die Polizei sperrte den Tatort weiträumig ab und sicherte Spuren. Foto: NEWS5 / Goppelt
Die Polizei sperrte den Tatort weiträumig ab und sicherte Spuren. Foto: NEWS5 / Goppelt
Zwei Tage nach der Messerattacke auf eine junge Frau in Neuendettelsau (Landkreis Ansbach) schwebt die 22-Jährige weiter in Lebensgefahr. Sie habe bei dem Angriff ihr ungeborenes Kind verloren, sagte Oberstaatsanwalt Michael Schrotberger am Mittwoch in Ansbach. Die Frau sei im fünften Monat schwanger gewesen.
Die Frau war am Montagnachmittag auf offener Straße von einem 24-Jährigen niedergestochen worden. Er gab bei seiner Vernehmung an, von der Frau provoziert worden zu sein. Beide waren früher offenbar ein Paar. Die Frau habe noch nicht zur Tat befragt werden können, sagte Schrotberger. Der Mann sitzt in Untersuchungshaft.


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