Ansbach
Cybercrime

Dreist: Internetbetrüger nutzt Bankdaten von Spendenaufruf für Datingportale

Einem besonders dreisten Betrüger haben jetzt die Cybercrime-Spezialisten der Ansbacher Polizei das Handwerk gelegt.
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Den Cybercrime-Spezialisten der Polizeiinspektion Ansbach ist es jetzt gelungen einen besonders dreisten Betrug im Internet zu klären. Symbolbild: dpa
Den Cybercrime-Spezialisten der Polizeiinspektion Ansbach ist es jetzt gelungen einen besonders dreisten Betrug im Internet zu klären. Symbolbild: dpa
Den Cybercrime-Spezialisten der Polizeiinspektion Ansbach ist es jetzt gelungen einen besonders dreisten Betrug im Internet zu klären. Ein zunächst unbekannter Täter hatte eine Bankverbindung missbräuchlich benutzt, die er zuvor im Internet auf einer Seite für einen Spendenaufruf einer schwer kranken 44-jährigen Frau fand. Auf der Internetseite mit diesem Spendenaufruf ist die entsprechende Bankverbindung der Geschädigten angegeben.

Diese Bankdaten gab der Tatverdächtige bei mehreren Partnervermittlungsagenturen und Datingportalen im Internet an, um darüber seine Kosten abzurechnen.

Als Tatverdächtiger konnte jetzt ein 36-Jähriger ermittelt werden.

Es entstand glücklicherweise kein Schaden, die entsprechenden Abbuchungen in Höhe von rund 125 Euro konnten rückgängig gemacht werden.

Besonders pikant ist, dass der 36-jährige Tatverdächtige sich in Berlin wegen eines Verbrechens im offenen Strafvollzug befindet.


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