Kinder-Uni

Studieren wie die Großen

Wissenschaftler erklären in drei Vorlesungen, was Europa mit einem Stier zu tun hat, wie man alte Gebäude unter einem Acker entdeckt und ob Tiere denken können.
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Mit Begeisterung sind die Kinder bei der Kinder-Uni dabei Foto: Universität Bamberg
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Wolltet Ihr schon immer einmal wissen, wie es an der Universität zugeht? Wie ein Hörsaal von

innen aussieht? Warum die Studierenden nach einem Vortrag auf die Tische klopfen und nicht in die

Hände klatschen? Seid Ihr in der 5., 6. oder 7. Klasse? Dann seid Ihr genau richtig bei der

Kinder-Uni Bamberg. Auch in diesem Jahr öffnet die Otto-Friedrich-Universität Bamberg ihre Hörsäle

für Euch. Neu ist, dass Euch die Kindernachrichten Eurer Zeitung auch an die Uni begleiten.

Deshalb findet Ihr auf unserer Internetseite w ww.kinder.infranken.de ein Formular, mit dem Ihr Euch für die Vorlesungen anmelden könnt.

Das ist deshalb wichtig, weil in den Hörsälen nicht so viel Platz ist und alle noch bequem dem

Professor lauschen können sollen. Außerdem bekommt Ihr einen Studentenausweis - so wie die

"normalen" Hörer auch. Und natürlich werden wir in der Zeitung und im Internet über die Vorlesungen

berichten. Wenn Ihr jetzt neugierig geworden seid, müsst Ihr Euch nur noch für eine der drei

Vorlesungen entscheiden: Am 8. Mai werden Euch Johann Engelhard und Annalena Fajen mitnehmen auf

eine Reise durch den europäischen Kontinent, eine Sage über die Entstehung Europas erzählen und

erklären, was es mit dem Binnenmarkt und dem Euro auf sich hat. Beim Quiz am Ende der Vorlesung

könnt Ihr herausfinden, wie viel Ihr über Europa gelernt hat. "Können Tiere denken?" fragt

Christian Illies am 15. Mai und wagt damit einen Blick in das Innenleben von zwei- und vierbeinigen

Viechern. Ihr werdet erfahren, dass zum Beispiel Raben sehr geschickt sein können.

Das sagt aber nichts darüber, ob sie wirklich denken und wie sie es erleben, wenn sie singen.

Denn wir Menschen können nicht in die Köpfe der Tiere schauen. "Mit Hightech in die

Vergangenheit" - so heißt die Vorlesung von Andreas Schäfer, die er am 5. Juni hält.

Er lässt Euch in die Werkzeugkiste der modernen Archäologie schauen und zeigt Euch, dass die

Forscher heute nicht immer mit Hacke und Schaufel graben müssen, um die Reste längst vergangener

Ausgrabungen zu finden. Egal, für welche Vorlesung Ihr Euch entscheidet - oder möchtet Ihr Euch

alle anhören? - die Professoren haben ihre Referate extra für Euch geschrieben, so dass ihr die

manchmal ziemlich komplizierten Themen auch wirklich versteht. Und wenn Ihr das ein oder andere

genauer wissen wollt oder etwas nicht verstanden habt, könnt Ihr die Wissenschaftler hinterher noch

mit Euren Fragen löchern. Die Veranstaltungen finden immer in Bamberg, Marcus-Haus, Markusplatz

3, Hörsaal 232N statt. Beginn ist jeweils um 11 Uhr. könnt Ihr Euch anmelden.

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